Katholische Frauengemeinschaft - kfd sammelt Geld für "Freundeskreis Oradea" / Spenden kommen Armen in Rumänien zugute Hilfe, die auch wirklich ankommt

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Irmgard Rösch hat den Hilfstransport nach Rumänien begleitet und steht dafür ein, dass die Hilfe ankommt. Das Bild zeigt sie mit Schwester Renate in einem Armenviertel im rumänischen Oradea.

© Rösch

Odenwald-Tauber. "Anlässlich der derzeitigen Flüchtlingssituation ist es wichtig, den Menschen in ihrer Heimat zu helfen, damit sie dort bleiben können, um ihr eigenes Land wieder aufzubauen", schrieb vor wenigen Wochen Irmgard Rösch vom "Freundeskreis Oradea". An diesen Verein fließen die Spendengelder einer kfd-Hilfsaktion.

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Mit dem Geld werden mehrmals im Jahr Hilfstransporte nach Rumänien organisiert. Persönliche Kontakte gewährleisten, dass die Mittel dort ankommen, wo sie gebraucht werden, heißt es in einer Pressemitteilung der kfd. Diese Transporte können nur mit Spendengeldern finanziert werden. Im vergangenen Jahr kamen 7765 Euro für die Hilfsaktion zusammen. Überall in Rumänien, wo die Hilfsgüter ankommen, gibt es strahlende Kinderaugen über mitgebrachte T-Shirts, Schlafanzüge, Kuscheltiere, handgestrickte Pullis und Strümpfe.

Projekt für Straßenkinder

Der "Freundeskreis Oradea" unterstützt außerdem ein Krankenhaus, ein Senioren- und ein Kinderheim und schafft somit vor Ort Arbeitsplätze. Ein weiterer Teil der Spenden fließt in ein Straßenkinder-Projekt. Nur durch Geldspenden kann der Verein ganz gezielt dort helfen, wo die Not vor Ort am größten ist. Wer spenden möchte, wendet sich an die kfd-Frauengemeinschaft. Dort kann das Geld abgeben oder eine Kontonummer erfragt werden. Abgabeschluss ist Samstag, 12. Dezember.