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Jahreshauptversammlung der Jusos

Führungsduo an der Spitze

Fabienne Tonini und Philipp Hensinger zu Kreisvorsitzenden gewählt

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Neckar-Odenwald-Kreis. „You never walk alone” war ein klares Statement, das die Jusos-NOK auf ihrer Jahreshauptversammlung am Mittwoch unterstützen. Die jungen Sozialdemokraten fordern umgehend eine Übergewinnsteuer, um gezielt geringere Einkommen, Familien, Rentner, Azubis und Studenten zu entlasten. Der scheidende Vorsitzende Christoph Veith meinte dazu: „Während Million von Bürgern unter hohen Energiepreisen und der Inflation leiden, machen sich die Mineralölkonzerne die Taschen voll.“ Als Vorbild sehe man hier Spanien und Großbritannien.

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Neben der Diskussion über weitere Entlastungen wählten die Jusos einen neuen Vorstand. Nach einer Satzungsänderung, welche eine Doppelspitze ermöglicht, sind Fabienne Tonini aus Allfeld und Philipp Hensinger aus Walldürn zu den neuen Juso-Kreisvorsitzenden gewählt worden. Christoph Veith trat aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl an.

In der Wahl zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden konnte sich Jonas Weber aus Neckargerach durchsetzen. Der neue Vorstand wird durch die Beisitzer Drilon Abazi, Marlon Diemer, Erik Brunner und Mirco Schilling vervollständigt. Sitzungsleiterin und SPD-Kreisvorsitzende Dorothee Schlegel bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

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Diana Zinkler
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Im Anschluss daran diskutierten die Jusos mit Überraschungsgast MdL Jan- Peter Röderer, der Mitglied im Verkehrsausschuss ist. Gemeinsam mit dem Berufspolitiker debattierten sie über das auslaufende Neun-Euro-Ticket und das 365-Euro-Ticket. Der öffentliche Personennahverkehr gehöre im ländlichen Raum zu den TOP-Themen, ebenso wie das Wohnen und die Energieversorgung. „Das wird zwar immer in Sonntagsreden beschworen“, wurde bemängelt. Aber den Worten folgen leider keine spürbaren Taten, sondern nur das Verschieben der Zuständigkeiten auf andere politische Ebenen.

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