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Fahnung mit vielen Beamten ausgelöst

Von 
Heike Barowski
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Miltenberg. Die Mutter eines 19-Jährigen rief am Dienstag, 21.September, um 13.25 Uhr bei der Polizei an, weil ihr Sohn etwa zehn Minuten vorher ausgeraubt worden und durch einen Schlag kurzzeitig bewusstlos gewesen sei.
Daraufhin organisierte die Polizei in Miltenberg mit eigenen Kräften und aus den benachbarten Dienstbereichen insgesamt zehn Streifenbesatzungen, um in Faulbach und Umgebung nach den Tätern zu fahnden. Der 19-Jährige gab noch am Tatort an, dass er im Wald spazieren war, als zwei Personen auf einem orangefarbenen Motorrad an ihm vorbei fuhren, ihn dabei niederschlugen und seine Geldbörse entwendeten. Das Gebiet wurde daraufhin durch die eingesetzten Streifen großräumig umstellt. Nach den möglichen Tätern wurde gefahndet.
Wie der Pressemittelung der Polizei zu entnehmen war, hatte der junge Mann Verletzungen am Körper, die mit seiner Geschichte allerdings nicht übereinstimmten. Während der Spurensicherung und weiteren Befragung  gab der junge Mann schließlich zu, die ganze Geschichte nur erfunden zu haben. Letztendlich sei er gestürzt und hatte dabei seinen Geldbeutel kaputt gemacht. Aus Angst vor möglichen Folgen hatte er diesen anschließend in den Wald geschmissen. Auf die Idee mit dem orangefarbenen Motorrad sei er gekommen, weil er kurz zuvor während seines Spaziergangs von eben solch einem Motorrad überholt wurde.
Das Ergebnis dieser Lügengeschichte ist nun, dass  der 19-Jährige die rechtlichen Konsequenzen tragen muss, da er eine Straftat vorgetäuscht hat. Wie die Polizei mitteilt, muss er außerdem die Rechnung für den Polizeieinsatz bezahlen.

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