Im Rathaus in Mudau - Generationenwechsel schreitet voran / Joachim Hemberger wurde in den Ruhestand verabschiedet „Erste Anlaufstelle in der Verwaltung“

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Joachim Hemberger, langjähriger Mitarbeiter der Gemeinde Mudau, wurde in den Ruhestand verabschiedet. © Gemeinde

Mudau. Mit Joachim Hemberger ging Ende Januar ein „Urgestein“ im Mudauer Rathaus in Rente. Ein ganzes Berufsleben lang, vom 1. September 1975 bis 31. Januar 2021, war er an verschiedenen Stationen bei der Gemeinde Mudau beschäftigt.

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Nach seiner Lehre zum Verwaltungsfachangestellten, die er im Januar 1978 abschloss, wurde er von der Gemeinde Mudau übernommen und im Februar 1979 vom Gemeinderat als stellvertretender Kassenverwalter bestätigt. Nach der Kassenverwaltung wechselte er als Standesbeamter seinen Aufgabenbereich. Diese Aufgabe übte er bis 1995 hauptverantwortlich aus.

Anschließend leitete er das Einwohnermeldeamt. Für fast jeden Mitbürger sei er laut Bürgermeister Dr. Rippberger „die erste Anlaufstelle in der Verwaltung“ gewesen. „Er kannte Land und Leute von Mudau und Umgebung bestens.“ Darüber hinaus war er weiterhin auch als stellvertretender Standesbeamter aktiv. Er sei stets ein sehr kompetenter, ein hilfsbereiter, ein zuverlässiger und verantwortungsbewusster guter Kollege und Freund gewesen. Im Namen des gesamten Teams wünschte der Bürgermeister Joachim Hemberger für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Gesundheit, damit er auch seine sportlichen Ambitionen ausleben könne – auf dem Fahrrad kreuz und quer durch den Odenwald.

Rudi Reichert, mittlerweile Dienstältester im Rathaus, gratulierte dem „Neurentner“ im Namen der Rathausmannschaft. Die ehemaligen „Stifte“ Maurice Hört und Tino Herkert, die ihre ersten Schritte in der Verwaltung auch unter den Augen von Joachim Hemberger erlernt haben, dankten ihrem Ausbilder für viele Impulse für ihr berufliches Leben. Nach einem kleinen Rückblick von Joachim Hemberger mussten die im weiten Rund des Bürgersaales versammelten Kollegen dann leider ohne die gesellige Runde auseinandergehen und ihren „Jogi“ nun ohne eine zünftige Feier ziehen lassen.