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In der Stadtkirche - Verabschiedung von Robert Schmeiser als Schuldekan und Einführung seines Nachfolgers David Laufer

„Ein lebendiger Zeuge des Glaubens“

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Robert Schmeiser (Mitte) wurde als Schuldekan verabschiedet, David Laufer (links) als sein Nachfolger ins Amt eingeführt. © Martin Bernhard

Buchen. Vertreter des Erzbischöflichen Diözesanamts haben David Laufer als neuen Schuldekan offiziell eingeführt und seinen Vorgänger Robert Schmeiser verabschiedet. Im Rahmen eines „Abendlobs“ in der Stadtkirche bedankten sich viele Wegbegleiter bei Robert Schmeiser und wünschten seinem Nachfolger alles Gute.

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Dekan Johannes Balbach nahm in seiner Predigt Bezug auf die biblische Geschichte der Emmaus-Jünger. So wie Jesus den Glauben in den Jüngern verankert habe, sollten dies auch Religionslehrer bei Kindern und Jugendlichen tun. Balbach bedauerte, dass das Zusammenspiel zwischen Elternhaus, Schule und Kirche nicht mehr in dem Maße gegeben sei wie früher.

Der Schuldekan soll für seine Lehrerkollegen Ansprechpartner sein. Er soll die unterschiedlichen Akteure miteinander vernetzen und die Ökumene fördert. Er organisiert Fortbildungen und ist Kontaktperson für die Rektoren. Balbach wünschte Laufer als neuem Schuldekan immer die richtigen Worte zu finden, zündende Ideen sowie gebende und helfende Hände zu haben. Er dankte Robert Schmeiser für die Arbeit, die dieser in den vergangenen zehn Jahren geleistet habe und wünschte ihm für den Ruhestand alles Gute.

Ordinariatsrätin Susanne Ort händigte David Laufer die Ernennungsurkunde aus für das Amt, das er bereits seit einem Jahr ausübt. Wegen musste die Einführungsfeier verschoben werden. „Sie nehmen eine Aufgabe in einem anspruchsvollen Feld wahr“, stellte Ort fest. Denn Religionslehrer seien „das Gesicht unserer Kirche“ an öffentlichen Schulen. Schuldekane trügen die Verantwortung für einen ordnungsgemäßen Religionsunterricht. David Laufer sei für 73 Schulen im Dekanat Mosbach-Buchen verantwortlich. Der 33-Jährige unterrichtet seit vier Jahren am Burghardt-Gymnasium Buchen und wohnt in Hainstadt. Sein Studium hatte er in Mainz und Spanien absolviert, sein Referendariat in Eberbach.

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Andreas Bächlin, Referatsleiter im Erzbischöflichen Ordinariat, würdigte die Leistungen von Robert Schmeiser. Der Walldürner sei 39 Jahre lang als Religionslehrer tätig gewesen und habe all seine Aufgaben souverän, „ohne Missklang“, ausgeführt. In den Jahren 1989 bis 2009 habe er das Amt eines Schulbeauftragten für Religion innegehabt, vom Jahr 2009 bis zum Schuljahresende 2020 das des Schuldekans. „Sie sind immer ein heiterer Zeitgenosse gewesen“, stellte Bächlin fest. Er dankte dem Pensionär für seine Musik, seinen Einsatz, seinen Unterricht und seine Mitarbeit.

Auch Schulamtsdirektor Uwe Wurz vom Staatlichen Schulamt Mannheim lobte Schmeiser, besonders dessen Aufgeschlossenheit und Engagement. Dieser habe lösungsorientiert gearbeitet und über eine gute Gesprächskultur verfügt. Seinem Nachfolger David Laufer wünschte er „eine glückliche Hand, Freude und Erfüllung bei der Arbeit“.

„Robert Schmeiser ist kein Berufschrist“, betonte Martin Schwarz, evangelischer Schuldekan. „Du brennst für die Sache!“ Er sei ein lebendiger Zeuge des Glaubens. Schwarz dankte Schmeiser für die gute Zusammenarbeit und freute sich auf die folgende mit David Laufer: „Auch bei dir spüre ich das Feuer für den Glauben!“

Beigeordneter Benjamin Laber von der Stadt Buchen hofft auf Kontinuität im Amt des Schuldekans. Kontinuität bedeute allerdings nicht, dass alles bleiben soll, wie es ist. „Es soll gut bleiben, egal wie es weitergeht“, sagte Laber. Er bedankte sich bei Schmeiser, der eine gute Arbeit geleistet habe, und wünschte Laufer alles Gute. „Ich habe durch meine Arbeit Inspiration für das eigene Leben erfahren“, sagte Robert Schmeiser. „Das hat mich zu Achtsamkeit ermahnt.“ Er dankte allen Menschen, mit denen er zusammenarbeiten durfte, darunter Mitarbeitern von Kirche, Schulen und Behörden. Er wünschte seinem Nachfolger viele positive Erfahrungen. David Laufer ging in seinen Schlussworten auf seinen beruflichen Werdegang ein und dankte allen, die an der Feier teilgenommen hatten.

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