Elektromobilität - Michael Sack ist neuer Ansprechpartner im Landkreis für Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen Ausbau der Ladestationen-Infrastruktur soll fortschreiten

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Mosbach. Im Landratsamt wurde im Dezember eine neue Stelle für die Beratung und die Koordination von Elektromobilität geschaffen. Die Stelle konnte mit dem Mechatronik-Absolventen der DHBW Mosbach Michael Sack besetzt werden. Bei seinem Studiengang hatte sich Sack auf die Fachrichtung Elektromobilität spezialisiert.

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Informationen über Elektromobilität können daher ab sofort kostenlos von Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen bei dem neuen Ansprechpartner abgerufen werden. Ebenso bietet Sack Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln. Zudem soll der Ausbau einer dezentral gesteuerten, bedarfsgerechten Versorgung mit Elektro-Ladeinfrastruktur im Landkreis vorangetrieben werden. Sack wurde direkt mit dem Projekt betraut, Elektroladestationen vor Ort zu konzipieren. Auch hier kommt der Fördermittelakquise eine besondere Bedeutung zu.

Michael Sack freut sich auf seine innovative Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern im Landkreis. Erste Kontakte zu Städten und Gemeinden konnte er schon knüpfen und Einblicke in die Elektromobilitätsinfrastruktur gewinnen. Aufgrund fachlicher Berührungspunkte wurde das Büro des neuen Beraters in Buchen bei der Energieagentur (EAN) angesiedelt, die im Verwaltungsgebäude der KWiN/AWN untergebracht ist.

Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist die Elektromobilität weltweit der Schlüssel klimafreundlicher Mobilität. „Der Neckar-Odenwald-Kreis hat in Sachen Elektromobilität allerdings noch deutlichen Nachholbedarf. Im Januar waren über 2200 Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb oder Hybrid-Technologie im Kreis angemeldet, dem stehen aber nur 27 bei der Bundesnetzagentur gemeldete Ladestationen gegenüber. Als gelernter Mechatroniker und Bachelor of Engineering Mechatronik mit Spezialisierung auf E-Mobilität ist Michael Sack nun aber die Idealbesetzung für diese neue Aufgabe“, ist Landrat Dr. Achim Brötel überzeugt und hegt die Hoffnung, dass nun Bewegung in den Ausbau der Elektromobilität im Landkreis kommt und das Thema entschieden vorangetrieben wird. Bezuschusst wird die Stelle durch das Landesprogramm „Förderung von Personalkosten zur Nachhaltigen Mobilität in Stadt- und Landkreisen“ und ist auf vier Jahre angelegt.