Blasmusikverband - Minister Peter Hauk informierte sich über aktuelle Situation „An der Liquidität soll die wertvolle Vereinsarbeit nicht scheitern“

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Neckar-Odenwald-Kreis. „Musik verbindet jung und alt. Wenn die Musik spielt, kommt Freude auf.“ Kaum jemand könnte den hohen Stellenwert der Blasmusikvereine in der Region besser beschreiben als der Präsident des Blasmusikverbands Tauber-Odenwald-Bauland, Herbert Münkel. Minister Peter Hauk, MdL, informierte sich dieser Tage bei dem Vertreter der Blasmusikvereine über die aktuelle Situation im Verband.

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„Ich glaube wir alle sehnen uns nach dem Tag, an dem wir den Menschen mit unserer Blasmusik wieder im Festzelt oder bei einem Konzert eine Freude machen können“, sagte Münkel. Seit Beginn der Corona-Pandemie seien nur wenige Proben möglich gewesen. Viele Vereine seien kreativ und sorgfältig zu gleich gewesen und hätten Proben oder kleine Konzerte mit ausreichend Abstand im Freien organisiert.

„Es war eine schöne und zugleich auch emotionale Geste, die von vielen Musikerinnen und Musikern mit der ,Ode an die Freude’ beim Balkonkonzert sonntagabends geleistet wurde“, lobte Hauk. Gerade solche kleinen Dinge seien der Kit, der die Blasmusik auch nach Corona nicht vergessen macht, ist sich der Minister sicher.

Was die Mitgliederentwicklung in den Vereinen betrifft, könne man bisher nicht klagen, sagte Münkel. Viel eher sorge er sich um die Nachwuchsgewinnung. „Im vergangenen Jahr konnten neben den Proben der Stammkapellen eben auch keine Proben der Jugendkapellen stattfinden. Zudem musste der Ausbildungsbetrieb über weite Strecken ruhen. Die Kunst werde es sein, die Kinder und Jugendlichen nach der Pandemie wieder für regelmäßige Proben zu gewinnen. Ein Anreiz dafür seien die jährlichen Jungmusiker-Leistungsabzeichen, die für den Herbst wieder fest einplant werden sollen. „Wir wissen, dass wir seitens der Politik einen festen Rückhalt haben, das zeigt der Bau der Musikakademie in Staufen, aber auch ganz aktuell die Corona-Pandemie“, dankte Münkel der Landesregierung. Bereits im Sommer hätten die Vereine der Größe entsprechend Soforthilfen erhalten. „Diese Auszahlungen sind unkompliziert und kurzfristig erfolgt, so Münkel. Auch der Blasmusikverband habe mit einer Beitragshalbierung zur besseren Liquidität der Vereine beigetragen. Außerdem habe der Verband die Vereine je nach Infektionsgeschehen über Handlungsleitfäden informiert.

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„Solche Liquiditätszuschüsse wollen wir seitens des Landes auch weiter für Vereine in Not ermöglichen. An der Liquidität soll die wertvolle Vereinsarbeit am Ende des Tages nämlich nicht scheitern“, so Hauk.