Theatergruppe des Fördervereins - Lachsalven erschüttern Hällele Akteure präsentierten sich in glänzender Spiellaune

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Mit „Männer haben’s auch nicht leicht“ begeisterten die Akteure ihre Fans in Heidersbach. Eine weitere Aufführung findet am morgigen Samstag statt. © Noe

Heidersbach. Wahre Lachsalven der begeisterten Zuschauer erfüllten das Hällele bei der Aufführung des Dreiakters „Männer haben’s auch nicht leicht“ durch die Theatergruppe des Fördervereins. Die Akteure zeigten sich dabei in glänzender Spiellaune und verstanden es prächtig, ihre jeweiligen Rollen perfekt in Szene zu setzen.

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Folgerichtig, dass der Funke sofort übersprang und die vielen Besucher aus nah und fern einen vergnüglichen Abend und somit einen gelungenen Abschluss der Weihnachtsfeiertage erlebten.

Irrungen und Wirrungen

Mit der Auswahl des Stückes aus der Feder von Regina Rösch hat man abermals ins Schwarze getroffen, da die Irrungen und Wirrungen, die der ledige Kfz-Mechaniker Alfons Struppe im Laufe des Spektakels zu überstehen hat, gut nachvollziehbar und dazu noch urkomisch sind.

Zum Stück: An Automechaniker Alfons Struppe (dargestellt von Volker Noe) ist der Kelch der Ehe mit all seinen schrecklichen Begleiterscheinungen bisher vorbeigegangen. Diese kennt er bisher nur aus den Erzählungen seiner beiden Freunde Schorsch (Ralf Wursthorn) und Willi (Frank Münch).

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Er könnte eigentlich ganz entspannt leben, wäre da nicht seine putzwütige Schwester Appolonia (Antje Gellner), die Alfons vor allen Feiertagen heimsucht, um seine heruntergekommene Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen.

Unterstützt von Greta (Sylvia Pittner) und Gunda (Maria Müller), den Ehefrauen von Schorsch und Willi, und Nachbarin Irene (Barbara Specht) entfernt sie dabei regelmäßig jedes Staubkorn im Hause Struppe. Sie treiben Alfons dabei fast in den Wahnsinn.

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Getrieben von der Sorge um ihren verwahrlosten Bruder beschließt Appollonia schließlich volle neun Wochen zu bleiben und ihren Bruder endlich unter die Haube zu bringen, damit das Lotterleben ein Ende hat. Damit beginnt für Alfons der Kampf ums nackte Überleben.

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Glücklicherweise haben Schorsch und Willi einen Rettungsplan für ihren geplagten Freund. Mit Hilfe des zugezogen Trachtenmodenhändlers Vinzenz Bayer (Peter Gruber), dessen Nichte Charlotte (Jasmin Swoboda) und „Frauenversteher“ Gustav Schön (Manfred Münch) wollen sie nichts unversucht lassen, um ihrem Freund zu helfen. Im Rahmen des geplanten Heimatfestes soll den Frauen Alfons neue Freundin vorgestellt werden, um das Schlimmste zu verhindern. Ob das gelingt, sei hier nicht verraten, da das Stück am morgigen Samstag um 19.30 Uhr im Hällele noch einmal aufgeführt wird.

Aufführung am Samstag

Zufriedene Gesichter im Publikum und anerkennende Worte wie: „Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht“ oder „Die Rollen waren optimal verteilt“ waren der verdiente Lohn für die Darsteller. Ihre schauspielerischen Leistungen kamen gut an, was immer wieder aufbrandender Beifall und ein lange anhaltender Schlussapplaus bewiesen.

Unterstützung fanden die Akteure durch Doreen Lutz (Maske), Gerda Müller und Elisabeth Noe (Souffleusen), die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. von