Alternative zum gedruckten Kalender - Seit Anfang des Jahres in den App-Stores erhältlich Abfall-App erinnert an Abfuhrtermine

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Die Bewohner des Neckar-Odenwald-Kreises bekommen einen neuen digitalen Abfallkalender: Die KWiN hat eine App für Smartphones und Tablets konzipiert.

Im Menü (links) lassen sich zum Beispiel die Standorte von Altglas-Containern und Wertstoffhöfen im Kreisgebiet anzeigen. Mittels Push-Nachrichten (rechts) können die Nutzer auf dem Smartphone oder Tablet informiert werden, etwa bei kurzfristigen Änderungen. © KWiN
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Neckar-Odewald-Kreis. Der gedruckte Abfallkalender der KWiN und der AWN hat zwar noch lange nicht ausgedient, im digitalen Zeitalter jedoch gibt es noch weitere, nutzerfreundliche Möglichkeiten zu informieren. Welcher logistischer Aufwand hinter einem solchen Abfallkalender steckt, machen folgende Zahlen deutlich: Für die rund 60 000 Haushalte im Neckar-Odenwald-Kreis müssen acht verschiedenen Abholsammlungen im Rhythmus geplant werden. Hinzu kommen Sondertouren für gewerbliche Kunden wie beispielsweise Gastronomie oder Gewerbe- und Handwerksbetriebe. Am Ende gibt es über 80 verschiedene Abfallkalender, die alljährlich zum Jahresende für das Folgejahr an alle Haushalte im Landkreis verschickt werden.

Schon seit einigen Jahren ist es möglich, sich digital an die vielen Abfuhrtermine erinnern zu lassen. Zum einen über den Erinnerungsservice per Email, zum anderen über ein ical-Kalenderabo, das sich die Nutzer in ihr vorhandenes Kalenderprogramm einspielen können.

Infos über Entsorgungswege

Noch komfortabler ist die neue Abfall-App der KWiN, die seit diesem Jahr verfügbar ist und wie jede App in Smartphones und Tablets verwendet werden kann. Die App erinnert an die aktuellen Abfuhrtermine, zeigt alle Wertstoffhöfe und Altglas-Container-Standorte im Neckar-Odenwald-Kreis an und hilft mit einem Abfall-ABC, den richtigen Entsorgungsweg für Abfälle zu finden. Sie kann wie viele andere Apps auch in den bekannten Stores „Google Play“ und „App Store“ unter dem Namen „KWiN Abfall-App“ heruntergeladen werden.

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In den an alle Haushalte verschickten Abfallkalendern 2021 ist auf der zweiten Seite ebenfalls ein QR-Code hinterlegt, mit man direkt auf die entsprechende Internetseite verlinkt wird. Über die KWiN-Homepage kann man auf diese Dienste gelangen: Unter dem Link www.kwin-online.de/abfuhrtermine kommt man auf eine Seite, in der lediglich die eigene Adresse eingegeben werden muss. Anschließend werden automatisch alle vier Möglichkeiten, Druck eines Kalenders, iCal-Datei, Mail-Erinnerungsservice oder KWiN-Abfallapp, zur Auswahl angezeigt. Die Installation ist, wie es sich für eine moderne App gehört, einfach und selbsterklärend. Lediglich die genaue Adresse muss eingegeben werden, anschließend kann der Nutzer verschiedene Optionen auswählen.

Immer auf dem neuesten Stand

Neben den bereits erklärten Funktionen, in der Hauptsache eben die Erinnerung an die Abfuhrtermine und das Abfall-ABC, dürfte für viele Anwender auch die Funktion „News“ von großem Nutzen sein. Hier wird man direkt auf die Rubrik „Aktuelles“ der KWiN- beziehungsweise AWN-Homepage geleitet. Dort sind alle wichtigen Unternehmensneuigkeiten wie beispielsweise ganz aktuell Änderungen in Bezug auf die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen, Öffnungszeiten über Feiertage, Verschiebung von Abfuhrterminen aus den verschiedensten Gründen und sonstiges Wissenswertes zu finden. Die App hält einen somit immer auf dem neuesten Stand.

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Wenn unter Einstellungen die Funktion „Push-Nachrichten“ aktiviert ist (Standardeinstellung), kann der Anwender auch Nachrichten über kurzfristigen Änderungen von der KWiN erhalten. Diese Push-Funktion kann lokal und sogar „straßenscharf“ versandt werden. Da die Abfallkalender individuell, das heißt für eine bestimmte Adresse gedruckt und verteilt wurden, ist es seit diesem Jahr nicht mehr möglich, Mehrexemplare an Abfallkalendern bei der KWiN oder den Gemeindeverwaltungen bereitzulegen. Der Kalender kann jedoch über die Homepage (www.kwin-online.de/abfuhrtermine) heruntergeladen und ausgedruckt werden. Falls eine solche Möglichkeit nicht besteht, kann man sich an die KWiN oder die Gemeindeverwaltungen wenden. Nutzer der App brauchen nun eigentlich keinen gedruckten Abfallkalender mehr.