Corona - Derzeit 379 aktive Fälle im Landkreis 70-Jähriger gestorben

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Neckar-Odenwald-Kreis. Ein Todesfall und 16 neue Infektionen bestätigte das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises am Freitagnachmittag. So starb ein 70-jähriger Mann. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 im Kreis steigt auf 109. Zwei der Neuinfektionen traten im Pflegeheim Sonnengarten in Buchen auf. Derzeit gibt es 379 aktive Fälle im Landkreis. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 162,2. Insgesamt haben sich dem Ausbruch der Pandemie 3831 Menschen im Kreisgebiet mit dem Virus infiziert. Nicht mehr infektiös sind 3344 Personen.

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Insgesamt 23 neue Fälle wurden am Freitag im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 2828. Vom Gesundheitsamt wurde auch ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um eine unter 90-jährige Frau. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 41 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. Mittlerweile sind 33 weitere und damit insgesamt 2472 Personen wieder genesen. Derzeit sind 315 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Freitag, 22. Januar, bei 144,3. Eine Woche zuvor, am Freitag, 15. Januar, lag er bei 130,7.

Erstmals Mutation entdeckt

Im Main-Tauber-Kreis sind vor etwa zwei Wochen erstmals zwei Fälle der britischen Mutation des Coronavirus festgestellt worden. Dies erklärte Erster Landesbeamter Christoph Schauder auf Anfrage der Fränkischen Nachrichten. „Es besteht keinerlei Anlass für Unruhe“, erklärte Schauder.

„Die betroffenen Personen waren Reiserückkehrer aus England mit engem Bezug zum Main-Tauber-Kreis. Aufgrund dieser Konstellation haben wir zur Sicherheit eine umfassende Sequenzierung der Laborproben veranlasst, bei der dann die Mutation B.1.1.7. nachgewiesen wurde. Die betroffenen Personen haben sich in mustergültiger Weise kooperativ gezeigt und ihre angeordnete Quarantäne jederzeit eingehalten. Ebenso haben sie sich für mehrere Abstrichuntersuchungen zur Verfügung gestellt, bis das Ergebnis nach dem Abklingen der Infektion sicher negativ war. Ebenso hat das Gesundheitsamt die Kontakte der infizierten Personen vorbildhaft nachverfolgt. Die Infektionsketten sind somit sicher und konsequent unterbrochen.“

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Für Fragen der Bürger zu den Corona-Fällen und zur Pandemie stehen im Landratsamt Mitarbeiter werktags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 15 Uhr unter folgenden Telefonnummern 06261/843333 sowie 06281/5212-3333 zur Verfügung. Bild: dpa