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67 neue Coronavirus-Infektionen – Inzidenz steigt auf 102,9

Von 
red
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Neckar-Odenwald-Kreis. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Neckar-Odenwald-Kreis ist auf 7546 gestiegen. Am Mittwoch hat das Landratsamt 67 neue Infektionen gemeldet (20 am Dienstag und 47 am Mittwoch). Aktuell sind 257 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Berechnungen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg auf 102,9 gestiegen. Die grafisch aufbereiteten Zahlen finden Sie hier.

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    Läuft alles nach Plan, stehen im regionalen Impfstützpunkt im Bürgerzentrum in Fahrenbach am Wochenende drei Impfteams zur Verfügung. In der Sitzung des Kreistags am Montag im Schloss in Merchingen äußerte sich Landrat Dr. Achim Brötel verhalten optimistisch: „Bei aller gebotenen Vorsicht können wir am Samstag Fahrenbach erstmals unter Volllast fahren.“ Das vom Land zugesagte zweite mobile Impfteam für den Neckar-Odenwald-Kreis sei zwar nach wie vor nicht in Sicht. Der Landkreis wolle jedoch zwei eigene Teams mit Angestellten der Neckar-Odenwald-Kliniken zusammenstellen. Zunächst müssten jedoch in den Kliniken selbst die nötigen Auffrischungsimpfungen verabreicht werden. Die Planung sehe vor, den zweiten regionalen Impfstützpunkt in der Sporthalle in Bödigheim am kommenden Dienstag in Betrieb zu nehmen. „Wir arbeiten mit Nachdruck daran“, antwortete Brötel auf eine Nachfrage von Buchens Bürgermeister und Kreisrat Roland Burger. „Die Leute laufen einem die Hütte ein“, hatte Burger zuvor von der aktuell großen Nachfrage nach Impfterminen berichtet und seiner Sorge wegen des fehlenden Personals für die Impfstützpunkte Ausdruck verliehen. 500 Impfdosen verabreicht Im Bürgerzentrum in Fahrenbach wurden in den ersten Betriebstagen rund 500 Impfdosen verabreicht, darunter weit über 400 Auffrischungsimpfungen. Probleme gab es nach Auskunft des Landratsamts in zehn Fällen, weil die betreffenden Personen ohne Terminabsage nicht zur Impfung erschienen waren. Bei weiteren rund 30 Personen habe die Impfung nicht durchgeführt werden können, weil die Zweitimpfung noch keine fünf Monate zurücklag. Dr. Brötel sprach in der Kreistagssitzung in diesem Zusammenhang von „unglaublich viel Ärger“. „Weil vor Ablauf von fünf Monaten nicht geboostert wird, schicken wir solche Leute auch regelhaft fort“, betonte er. {element} Die regionalen Impfstützpunkte sind Einrichtungen des Landes. Deshalb werden dort Regelungen umgesetzt (siehe Infobox), die auf Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) beruhen. Bei der Impfquote rangiert der Neckar-Odenwald-Kreis unter den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg weiterhin im Mittelfeld. Den vollen Impfschutz haben bis 28. November 92 142 Menschen erreicht (64,1 Prozent der Bevölkerung). Damit liegt der Neckar-Odenwald-Kreis exakt im Landesdurchschnitt. 93 337 Menschen sind mindestens einmal geimpft worden. Mit 64,9 Prozent liegt hier die Quote hinter dem Landesdurchschnitt (66,9 Prozent) zurück. Verlässliche Zahlen zu Drittimpfungen in Impfzentren, Firmen oder bei Aktionen mobiler Impfteams sind zurzeit nicht verfügbar. Lediglich die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg teilt täglich die Quoten der impfenden Haus- und Fachärzte mit. Demnach haben im Neckar-Odenwald-Kreis bis Sonntag 14 172 Menschen ihre Auffrischungsimpfung bei einem niedergelassenen Arzt erhalten. {furtherread} Nach dem steilen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in der vergangenen Woche auf zuletzt 639,1 ist der Wert im Neckar-Odenwald-Kreis am Montag erstmals wieder gesunken und lag nach Berechnungen des Landesgesundheitsamts (LGA) Baden-Württemberg bei 614,1. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist derweil auf 10 966 gestiegen. Am Montag teilte das Landratsamt 31 neue Fälle mit, darunter neun in der Grundschule in Schloßau. 9125 Landkreisbewohner gelten zwischenzeitlich als genesen. Bisher sind 158 Personen infolge einer Corona-Infektion gestorben. Fragen und Antworten zum regionalen Impfstützpunkt Fahrenbach sind auf der Internetseite des Landratsamts abrufbar unter www.neckar-odenwald-kreis.de/impfstuetzpunkt. Bild: dpa

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