„Leader“ Badisch-Franken - Anträge müssen bis zum 8. Juni eingereicht werden 500 000 Euro für regionale Projekte

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Odenwald-Tauber. Die aktuelle „Leader“-Förderperiode neigt sich dem Ende zu. Anfang Mai kam nun die Botschaft aus dem Ministerium, dass der „Leader“-Region Badisch-Franken noch einmal mindestens 500 000 Euro Fördermittel für Projekte bereitgestellt werden. „Damit haben wir nun kurz vor Schluss noch einmal die Gelegenheit, viele tolle Projekte zu unterstützen“, erläutert der Vorsitzende Alfred Beetz.

Maximal 600 000 Euro

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Gefördert werden können Projekte bis maximal 600 000 Euro Gesamtkosten, die der Dorferneuerung und Dorfentwicklung dienen, den Tourismus fördern, Arbeitsplätze schaffen oder einen Beitrag zu regionalen Produkten oder der Nah- und Grundversorgung leisten. Zudem können auch kommunale Vorhaben eingereicht werden. „Die Neugestaltung von Gemeinschaftseinrichtungen und Dorfplätzen, der Um- und Ausbau von zum Beispiel Gaststätten, die Einrichtung von Freizeitmöglichkeiten und die Vermarktung von regionaltypischen Produkten, sind nur einige der vielfältigen Fördermöglichkeiten.

Wichtig ist, dass jeweils ein Mehrwert für die „Leader“-Region entsteht. So sind Ersatzbeschaffungen und Sanierungsmaßnahmen nicht förderfähig.

Sowohl Kommunen, Vereine und Verbände als auch Unternehmen und Einzelpersonen können Anträge stellen. Neben den bereits bekannten Voraussetzungen wie beispielsweise der Umsetzung im Aktionsgebiet und der Zuordnung zu mindestens einem der fünf Handlungsfelder des regionalen Entwicklungskonzepts steht nun insbesondere die Umsetzungsreife im Vordergrund. „Wir können nur Projektanträge annehmen, die kurzfristig umsetzungsfähig sind“, erklärt der Vorsitzender Beetz.

Angebote zeitnah

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„Dies bedeutet, dass beispielsweise Genehmigungen bereits vorliegen beziehungsweise kurzfristig erlangt werden und auch die Angebote zeitnah vorgelegt werden können.“ Denn spätestens drei Monate nach der Entscheidung des Auswahlgremiums ist ein Antrag auf Bewilligung bei der jeweiligen Bewilligungsstelle vorzulegen.

Bis vorerst 8. Juni können sich Interessenten mit konkreten Projektvorhaben bei der Geschäftsstelle melden und Anträge einreichen. Die erste Kontaktaufnahme sowie die Prüfung der grundsätzlichen Förderfähigkeit der Projektidee sollte bereits im Vorfeld erfolgt sein. Die Geschäftsstelle ist bei der Antragstellung und Ausarbeitung der Projektvorhaben gerne behilflich. Die Vorhaben werden dann voraussichtlich Ende Juni durch den Auswahlausschuss nach festgelegten Kriterien bewertet und ausgewählt. Nach dieser Auswahlrunde wird es voraussichtlich noch möglich sein, in monatlich stattfindenden Fördermittelausschüttungen Gelder abzugreifen. Eine zeitnahe Kontaktaufnahme mit der „Leader“-Geschäftsstelle wird empfohlen.