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Obstbäume in der Region - In Bad Mergentheim, Igersheim und Weikersheim nachgehakt / Wer darf sich wo bedienen?

Welche Bäume in der Region Bad Mergentheim zählen zur„Gelbe-Bänder-Aktion“?

Von 
Sascha Bickel
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Ein Obstbaum steht mit einem gelben Band um den Stamm gebunden auf einer Streuobstwiese. Das gelbe Band bedeutet: pflücken erlaubt! © dpa

Bad Mergentheim/Igersheim/Weikersheim. Obstbäume, die einfach abgeerntet werden dürfen, sind aktuell in der Region mit gelben Bändern von ihren Besitzern gekennzeichnet. Die Redaktion fragte bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen in Bad Mergentheim, Igersheim und Weikersheim an, wo derartige Bäume im Rahmen der Aktion „Pflück mich“ zu finden sind.

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Im Bezug auf die Obstbäume im Besitz der Stadt Bad Mergentheim teilte Pressesprecher Carsten Müller mit, dass diese bereits fürs Abernten „versteigert“ wurden und somit alle vergeben seien. Somit könnten nur private Bäume im Stadtgebiet an der Aktion teilnehmen, deren Standorte aber nicht näher bekannt seien.

„Igersheim hat selbst zahlreiche Streuobstwiesen mit richtig guten Früchten, die aber immer sehr gut an Interessierte versteigert werden“, weiß Ingrid Kaufmann-Kreußer von der Gemeinde zu berichten. Weiter berichtet sie: „Von den nicht versteigerten Rest-Bäumen hat dieses Jahr der Heimatverein Messklingenschlapp Igersheim eine Wiese zum Abernten und zum Süßmostmachen erhalten, um ihr neues Mitmachprojekt ,Selber mosten’ zu unterstützen. Kleinere Restflächen wurden auch an Igersheimer Kitas zum Mosten weitergegeben.“ So werde das Thema Obstverwertung und gesunde Lebensmittel unterstützt.

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Der Heimatverein möchte laut Kaufmann-Kreußer dieses Jahr Erfahrung sammeln mit der Obstpresse und Konservierungstechnik. Die Gemeinde unterstütze dies und werde dann für 2022 überprüfen, ob die Koordination der „Gelbe-Bänder-Aktion“ zentral gesteuert werden müsse, um das gute Potenzial auch in Igersheim zu entfalten. Die Akteure im Rathaus und Bürgernetzwerk sähen hierzu 2021 aber noch keine Notwendigkeit, „da ja alle privaten Obstbaumbesitzer jederzeit selbst die Möglichkeit haben, die Bäume, die sie nicht abernten wollen, mit einem gelben Band zu markieren“.

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Dieses Jahr gebe es erfreulicherweise so viel Obst, dass sicher viele Obstbäume im Privatbesitz nicht abgeerntet würden. Die bundesweit beworbene Ernteaktion „Gelbes Band“ mache deshalb auch in Igersheim Sinn und die Gemeinde ermuntere die privaten Obstbaumbesitzer zum Mitmachen.

Für die Stadt Weikersheim erklärt Astrid Hackenbeck: „Das städtische Obst wird schon seit eh und je verstrichen: in der Stadt über den Bauhof und in den Ortsteilen über die Ortsvorsteher.“ Bei den wenigen städtischen Kirschbäumen würden sich die Interessenten melden und dann die Kirschen ernten. „Das bedeutet, dass wir keine mit gelben Bändern gekennzeichneten Flächen haben. Wir sind allerdings froh über jeden Baum, der abgeerntet wird, da dadurch Reinigungsarbeiten wegfallen.“

Redaktion Hauptsächlich zuständig für die Große Kreisstadt Bad Mergentheim

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