SPD-Kreisverband - Vorstand tagte digital Wahlkämpfe im Blick

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Main-Tauber-Kreis. Der SPD-Kreisvorstand tagte digital unter der Leitung des Vorsitzenden Thomas Kraft. Die Wahlkämpfe standen dabei im Mittelpunkt. Von den Verantwortlichen der Partei ging uns der folgende Bericht zu.

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SPD-Landtagskandidat Anton Mattmüller von seinem Engagement für die Schwimmbäder im Kreis. Aufschlussreich sei das Treffen mit Spitzenkandidat Andreas Stoch und dem DLRG-Vize-Bezirksleiter Spielvogel in Tauberbischofsheim gewesen. Termine mit Vertretern der DLRG in Külsheim und Weikersheim sollen folgen. Das Schwimmbadprogramm der SPD soll den Kommunen bei Sanierungen helfen.

Thema Waldsterben

Mit Stoch wurde auch über das Waldsterben gesprochen. Mattmüller: „Der Klimawandel ist nirgendwo so sichtbar wie in unseren Wäldern. Das habe ich Andreas Stoch mitgegeben. Neben all den notwendigen Projekten für die Zukunft müssen wir jetzt sofort handeln, um unseren Wald zu retten.“ Der Kandidat ist dazu im Austausch mit Bürgern und Forstvertretern.

Mattmüller erklärte, dass die Auswirkungen der Pandemie im Fokus der neuen Legislaturperiode stehen werden. Er wolle alles dafür geben, dass Einzelhandel, Gastronomie, Friseure, aber auch die Kultur- und Eventbranche im Kreis erhalten bleiben können.

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Zwar seien die Bedingungen für den Wahlkampf momentan nicht die besten. Dennoch zeigte der Landtagskandidat sich davon überzeugt, dass ein Erfolg trotzdem möglich sei.

Entlastungen erreicht

Anja Lotz, Kandidatin der SPD für den Bundestagswahlkreis Odenwald-Tauber, betrachtete die Ausgangslage der Wahl und verwies auf zahlreiche Errungenschaften und Entlastungen, die die SPD habe durchsetzen können.

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Wie sie feststellte, steigen das Kindergeld, der Kinderfreibetrag sowie der steuerliche Grundfreibetrag, der Mindestlohn, die Grundsicherung, der Behinderten- und Pflegepauschbetrag, die Ehrenamtspauschale, der Übungsleiterfreibetrag und die Entfernungspauschale für Fernpendler.

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Der Soli falle für 90 Prozent aller Haushalte und die Grundrente komme ohne Bedürftigkeitsprüfung. Für Alleinerziehenden bleibe der steuerliche Entlastungsbetrag dauerhaft erhalten.

Weiter nannte Anja Lotz die Verlängerung der Steuerfreiheit auf Corona-Sonderzahlungen bis Ende Juni sowie des Kurzarbeitergelds auf insgesamt 24 Monate. Hohe Förderungen gebe es zudem für klimafreundliche Fortbewegung bei Privatfahrzeugen und im öffentlichen Nahverkehr.

Die Mehreinnahmen aus der CO2-Bepreisung würden durch die Senkung der EEG-Umlage und die Förderung klimafreundlicher Investitionen an die Bürger zurückgegeben, betonte die Kandidatin.