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Vogelgrippe-Fall in Bayern

Vogelhalter zur Vorsicht aufgerufen

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Main-Tauber-Kreis. Das Veterinäramt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis bereitet sich auf die Geflügelpest-Saison 2021/2022 vor. Anlass ist, dass es seit Mitte Oktober in Norddeutschland wieder vermehrt Funde von Wildvögeln gibt, die mit dem hochpathogenen Geflügelpestvirus (HPAIV) infiziert sind. Auch in Bayern ist ein erster Fall der hochansteckenden Tierseuche amtlich bestätigt worden. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) stuft das Risiko hoch ein, dass sich HPAIV H5 bei Wildvögeln ausbreitet sowie auf Geflügel und gehaltene Vögel in Deutschland übertragen wird.

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Das Veterinäramt empfiehlt dringend, Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügelhaltungen zu überprüfen und, wenn nötig, zu verbessern. Alle Geflügelhalter werden nochmals aufgefordert, ihren Betrieb und die Anzahl der gehaltenen Vögel beim Veterinäramt registrieren zu lassen, falls noch nicht geschehen.

Das Veterinäramt weist nochmals darauf hin, dass Geflügelhalterinnen und -halter bei ungewöhnlich hohen Verlusten bei ihren Tieren unverzüglich ihre Tierärztin, ihren Tierarzt oder das Veterinäramt informieren sollten. Dies ist der Fall, wenn innerhalb von 24 Stunden drei oder mehr pro 100 gehaltene Tiere sterben. Ebenso gilt dies, wenn die Halterin oder der Halter neurologische Symptome beobachten, zum Beispiel Teilnahmslosigkeit, Kopfdrehen, Gleichgewichtsstörungen, einen starken Rückgang der Legeleistung bei Legehennen oder eine ungenügende Gewichtszunahme bei Mastgeflügel. Darüber hinaus wird die Bevölkerung aufgefordert, verendete Wildvögel beim Veterinäramt zu melden und diese nur mit Handschuhen anzufassen.

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