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Leserbrief - Zum Artikel „Über 200 000 Impfungen in Rot am See“ (FN 19. Juni)

Viele gute Eindrücke vom Impfzentrum

Von 
Leserbrief-Schreiber: Dr. Adalbert Ruhnke
Lesedauer: 

Für mehrere Freunde und Bekannte, die sich wegen ihres hohen Alters oder mangelnder Computeraffinität schwergetan haben, konnte ich Impftermine in Rot am See vermitteln und war auch zweimal vor Ort, um selbst geimpft zu werden. Daher kann ich die dortige Lage gut beurteilen.

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Schon vorab fällt das sehr gute Terminmanagement auf: Zu Zeiten, als andere Impfzentren angeblich schon lange voll belegt waren, erhielt man in Rot am See relativ rasch einen Termin, dies erklärt den Zustrom sogar aus Norddeutschland. Ganz selbstverständlich wurden nämlich Termine auch am Wochenende (sogar an den Ostertagen!) vergeben.

Schon bei der Zufahrt zum Impfzentrum fallen die sehr entspannt wirkenden, umgänglichen Einweiser positiv auf. Dies setzt sich zwischen Parkplatz und Gebäude bei der Begegnung mit dem Security-Personal fort. Ich hörte sogar ein „Herzlich Willkommen“.

Geradezu auffällig ist das Verhalten der größtenteils noch sehr jungen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr: Sie erscheinen hochmotiviert, freundlich und sehr zugewandt. Mehrfach beobachtete ich, wie hochbetagte und ein wenig hilflose Menschen von ihnen geradezu liebevoll betreut wurden.

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Dies alles ist keinesfalls selbstverständlich.

Eine in hohem Alter stehende Freundin beklagte sich über das sehr ruppige Sicherheitspersonal in einem anderen Impfzentrum der Region. Ein Familienmitglied berichtet von einem Impfzentrum im Bodenseegebiet, der dortige Umgangston hätte stark an eine Strafkompanie des Zweiten Weltkrieges erinnert.

Wie sagt man doch so schön: „Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.“ Eine altbekannte Tatsache ist es doch, dass die Stimmung und der Organisationsgrad in Unternehmen, Behörden, Praxen etc. ganz stark von Chef oder Chefin und dem engsten Leitungsteam geprägt werden.

Wenn man das Interview des recht jungen und sehr sympathisch wirkenden Leiters des Impfzentrums Rot am See vom vergangenen Samstag liest, dann versteht man die Zusammenhänge. . .

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