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Kreisseniorenrat Main-Tauber - Wieder in Präsenz getagt / Fahrsicherheitstraining mit dem E-Bike geplant

Veranstaltung zum 40-jährigen Bestehen soll im September stattfinden

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Main-Tauber-Kreis. Nach zwei Jahren Vorstandssitzungen in digitaler Form und Mitgliederversammlungen im Umlaufverfahren hatte der Kreisseniorenrat Main-Tauber wieder eine Sitzung in Präsenz – nach den Wahlen im vergangenen Herbst mit teilweise neuer Besetzung. Es galt eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen.

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Zunächst informierte die Chefärztin der Abteilung für Altersmedizin im Krankenhaus Tauberbischofsheim, Dr. Ana Maria Mateescu, über ihre Arbeit. Mit Blick auf den demografischen Wandel und die heute immer höhere Lebenserwartung, gewinne die Geriatrie zunehmend an Bedeutung im klinischen Alltag. Die Fachärztin für innere Medizin, Geriatrie und Ernährungsmedizin zeigte anhand von Beispielen auf, wie mit einer intensiven geriatrischen Behandlung zum Wohl der Patienten viel erreicht werden kann.

Die Altersmedizin vereine spezifische Bereiche der Inneren Medizin und passe sie an die individuellen Bedürfnisse der älteren Patienten an. Um diese kümmert sich ein geriatrisches Behandlungsteam aus Medizin, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, speziell weitergebildete Pflegekräfte, dem Sozialdienst und bei Bedarf auch Ernährungsberatern und Psychotherapeuten in einem gemeinsam festgelegten individuellen Therapieplan.

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Nach dem Referat beriet das Gremium über die von 2021 verschobene Veranstaltung zum 40-jährigen Bestehen des Kreisseniorenrates. Die Jubiläumsveranstaltung soll im September nachgeholt werden. Auf den gleichen Tag wurde auch die Mitgliederversammlung festgelegt.

Nachdem immer mehr Ältere auf ein E-Bike umsteigen, wurde beschlossen, ein spezielles Fahrsicherheitstraining mit der Verkehrswacht Main-Tauber-Kreis zu organisieren.

Der Vorsitzende des Seniorenrats, Robert Wenzel, berichtete, dass dem Arbeitsstab Ukraine bei Bedarf Unterstützung angeboten wurde. Weiter informierte er über Inhalt des Jahresgespräches mit Landrat Schauder, Sozialdezernentin Krug und dem engeren Vorstand.

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Es ging um folgende Themen: Stationäres Hospiz, Gründung von Stadtseniorenbeiräten, Wohnraumberatung, Seniorenfreundlicher Service, Vorsorgemappe, Ehrenamt und Digitalisierung. Die Themen Bildung von Stadtseniorenbeiräten und Wohnraumberatung sollen im Herbst in der Bürgermeisterrunde beim Landrat näher erörtert werden.

Unter dem Punkt derzeit aktuelle Aktivitäten konnte Robert Wenzel über die Beteiligung am Arbeitskreis Inklusion mit Schwerpunkt Barrierefreiheit in Lauda-Königshofen, über die Vorstellung der Vorsorgemappe bei den Unternehmerfrauen, über die Teilnahme an Videokonferenzen mit dem Landesseniorenrat, die gestiegene Nachfrage an Vorsorgemappen und die Teilnahme an Sitzungen der Kommunalen Pflegekonferenz berichten.

Mit Blick auf mögliche künftige Aktivitäten soll ein Besuch im Landtag mit Diskussionsrunde über Altenpolitik organisiert werden. Weitere Schwerpunktthemen für 2022 sollen dann in der Sitzung im Juni festgelegt werden.

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