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Südwestmetall - Maschinenbau in der Region hat nach schwerem wirtschaftlichem Einbruch durch Corona wieder Fuß gefasst

Noch kein „wolkenfreier Konjunkturhimmel“

Von 
pm
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Main-Tauber-Kreis/Heilbronn. Der Maschinenbau in der Region hat nach dem schweren konjunkturellen Einbruch in der Corona-Krise wieder Tritt gefasst. „Wir sind froh, dass der Maschinenbau – wie auch die gesamte Metall- und Elektroindustrie – die durch Corona ausgelöste heftige Wirtschaftskrise zu einem großen Teil hinter sich gelassen hat“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Südwestmetall-Bezirksgruppe Heilbronn/Region Franken des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Hans-Jörg Vollert. „Wolkenfrei ist der Konjunkturhimmel deshalb aber noch lange nicht. Materialengpässe, teure Rohstoffe und gestörte Lieferketten machen es derzeit vielen unserer Unternehmen schwer, ihre Aufträge abzuarbeiten“, sagte er.

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In einer aktuellen Südwestmetall-Umfrage sagten knapp 80 Prozent der Unternehmen, dass ihre Produktion „mittel“ oder „stark“ durch fehlende Rohstoffe, Vorprodukte oder fehlendes Material beeinträchtigt ist, erläuterte Vollert: „Die Lieferengpässe bremsen die wirtschaftliche Erholung deutlich. Nur noch knapp die Hälfte der Unternehmen rechnet damit, bis Ende 2022 mindestens das Vorkrisenniveau von Ende 2018 – vor der Rezession 2019 und der folgenden Corona-Krise – wieder zu erreichen.“ Bei der letzten Umfrage des Verbandes vom Januar dieses Jahres seien es noch 63,5 Prozent der Unternehmen gewesen, so Vollert.

Die Produktionseinschränkungen führten inzwischen auch wieder zu einem größeren Bedarf an Kurzarbeit in den Betrieben des Maschinenbaus wie auch in der M+E-Industrie der Region insgesamt, sagte Vollert: „Wir begrüßen es, dass die Krisen-Sonderregelungen bei der Kurzarbeit über den Jahreswechsel hinaus verlängert werden sollen. Sie haben sich als ein effektives Instrument erwiesen, um die Auswirkungen von vorübergehenden Arbeitsausfällen abzufedern und in erheblichem Umfang Beschäftigung zu sichern.“ Doch sollten dabei auch die Sozialversicherungsbeiträge weiter voll erstattet werden, forderte Vollert. Ohne diese Kostenentlastung werde die Kurzarbeit für die Betriebe zu einem teuren Instrument. pm

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