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Leserbrief - Zu „Rücknahme von Lockerungen droht“ (FN, 19.5.)

„Noch einen Schritt weiter gehen“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Herbert Alexander Gebhardt
Lesedauer: 

Fast täglich appelliert der Erste Landesbeamte des Main-Tauber-Kreises, Christoph Schauder, an die Vernunft der Kreisbewohner, sich an die bestehenden Corona-Vorsichtsmaßnahmen zu halten. Erstmals benannte er nun das verantwortungslose Verhalten einzelner, die zum Beispiel mit deutlichen Symptomen noch zur Arbeit gehen, als „absolut fahrlässig“. Ich würde noch einen Schritt weiter gehen und das nicht angepasste Verhalten als grob fahrlässig, wenn nicht sogar als vorsätzlich bezeichnen. Das hätte zur Folge, dass diejenigen, die die Vorsichtsmaßnahmen nicht oder nur unzureichend eingehalten haben, oder auch als Virusträger aus einem Risikoland zurückkehren, nach dem Verursacherprinzip auch finanziell für den Umsatzausfall in den Geschäften und Gaststätten zur Kasse gebeten werden, wenn diese wieder schließen müssen. Wo die Vernunft nicht hilft, hilft vielleicht der Geldbeutel.

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