Düngung im Weinbau - Bodenproben vorgschrieben Nicht zu viel Stickstoff

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Main-Tauber-Kreis. In Wasserschutzgebieten müssen Rebflächen auf den Nitratgehalt im Boden untersucht werden. Dies schreibt die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) vor. Die Düngung orientiert sich am Stickstoffvorrat, der im Boden vorhanden ist. Eine Überversorgung der Reben mit Stickstoff muss vermieden werden. Bei einem Traubenertrag von 120 Kilogramm pro Ar reichen in der Regel 40 bis 70 Kilogramm Stickstoff pro Hektar aus; hierbei ist der im Boden vorhandene und gemessene Stickstoffgehalt bereits enthalten.

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Die Proben für den Nitratinformationsdienst (NID) im Weinbau sollten ab Donnerstag, 9. April, gezogen werden. Die Bodenproben können täglich zwischen 9 und 10 Uhr und zwischen 15.30 und 17 Uhr beim Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis, Wachbacher Straße 52 in Bad Mergentheim, abgegeben werden. In Tauberbischofsheim ist dies beim Technischen Kreishaus in der Wellenbergstraße 8 möglich; die Annahme erfolgt dort in der Garage auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude. Die Aktion läuft in Tauberbischofsheim von Donnerstag, 9. April, bis Montag, 13. April, und in Bad Mergentheim von Donnerstag, 9. April, bis Mittwoch, 15. April.

m Ziehen tiefgefroren werden.

Die SchALVO teilt Wasserschutzgebiete in Normal-, Problem- und Sanierungsgebiete ein und macht unterschiedliche Auflagen hinsichtlich der Bewirtschaftung. In Problemgebieten müssen bei Rebflächen größer als fünf Ar mindestens 15 Prozent der Schläge beprobt wer-den, bei Junganlagen 30 Prozent der Schläge. Sind nur Rebflächen kleiner als fünf Ar vorhanden, müssen mindestens zwei Schläge beprobt werden.