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Internationales Jugendcamp - Treffen der Sportjugendvertreter aus Main-Tauber-Kreis und aus Landkreis Bautzen

Main-Tauber-Kreis: Interkulturelles Lernen wird immer wichtiger

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sj
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Gespräche geführt: (von links, hinten) Alexander Kriedel, Tim Döke, Kathi Withopf (Sportkreis), Uwe Wunderlich (Landkreis Bautzen), Christian Hofmann, sowie (vorne) Michael Geidl (Sportjugend) und Klaus Scholz (Kreisjugendring). © Sportjugend

Main-Tauber-Kreis. Das internationale Jugendcamp der Partnerlandkreise, organisiert von den Sportjugenden aus dem Main-Tauber-Kreis und dem Landkreis Bautzen, gibt es seit 13 Jahren. Weitere Partner der Begegnung sind die jeweiligen Partnerlandkreise aus Ungarn und Polen. Aufgrund der der strengen Corona-Bestimmungen bei Freizeitaktivitäten von Jugendlichen musste die internationale Begegnung 2020 und nun auch in diesem Jahr ausfallen. Trotzdem nutzen die Verantwortlichen der Sportjugenden aus dem Landkreis Bautzen und dem Main-Tauber-Kreises die Zeit und trafen sich zum eigentlichen vorgesehenen Jugendcamp-Termin zu einem Fachkräfteaustausch in der Jugendbildungsstätte in Halbendorf/Spree.

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Der erste Tag stand ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens. Hierbei wurden Spielformen getestet, wie sie später auch bei den Jugendgruppen angewendet werden sollen. Vor allem legten die Teilnehmer ein Augenmerk auf eventuell vorhandene Sprachbarrieren.

Die beiden kommenden Tage waren geprägt von zahlreichen Workshops. Dabei ging es um die Beantragung der Maßnahmen sowie um verschiedenen Förderprogramme und Antragswege in den verschiedenen Landkreisen beziehungsweise Ländern. Eine wichtige Frage war, wie man angesichts einer zunehmenden Digitalisierung Jugendliche als Teilnehmer und Betreuer für internationale Jugendbegegnungen heutzutage motivieren kann. Es gab dazu zahlreiche Ansätze, die noch nachbereitet werden müssen.

Einen Tag nutzten die Verantwortlichen der Kreissportjugend des Kreissportbunds Bautzen, um den Teilnehmern aus dem Main-Tauber-Kreis die einzigartige Natur und die Freizeitmöglichkeiten der Region zu zeigen. Wichtig wird es sein, die Jugendlichen bei Aktivitäten in der freien Natur auch unter dem Aspekt von Teambildungsmaßnahmen und der Kommunikationsfähigkeit zu aktivieren und zu sensibilisieren, so die Verantwortlichen.

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Bei einem Besuch im Landratsamt erläuterte Uwe Wunderlich den Gästen die Entstehung der Partnerschaften des Landkreises Bautzen, deren Entwicklung und welche Erwartungen und Wünsche er damit verbindet. Wunderlich und alle Beteiligten stellten die hervorragende Arbeit von Sportvereinen, Ehrenamtlern, Kreissportbünden und den Kreisverwaltungen unter der Leitung der Landräte beider Landkreise in diesem Arbeitsfeld vor. Auch machte Wunderlich deutlich, dass dieses interkulturelle Lernen gerade in Zeiten von Corona mehr an Bedeutung gewinne. Verantwortung frühzeitig anzunehmen und seine eigenen Ideen einzubringen, sei wichtig, um diese engagierten Personen langfristig in gesellschaftliche Aufgaben zu einzubinden.

Alle Beteiligten hoffen, dass 2022 das internationale Modellprojekt wieder stattfinden kann. Großes Lob gab es für Tim Döke, Organisator der Veranstaltung. Seit Jahren leitet er die Geschicke der Sportjugend. Döke präsentierte einen potenziellen Nachfolger, da er sich in Zukunft für das Thema der Motivation und Gewinnung von ehrenamtlich aktiven starkmachen möchte. sj

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