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Krankenstand - Allgemeine Ortskrankenkasse verzeichnet im Main-Tauber-Kreis und landesweit gesunkene Zahlen

Main-Tauber-Kreis: Grippewelle fiel aufgrund von Corona aus

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pm
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© peterschreiber.media/iStock

Main-Tauber-Kreis. Der Krankenstand unter den bei der AOK versicherten Arbeitnehmern ist im ersten Halbjahr 2021 deutlich gesunken. Die Zahlen für die Bundesebene und die Region Heilbronn-Franken sind dabei identisch. Hier wie dort sank er um 0,6 Prozent auf 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahrszeitraum. Im Land Baden-Württemberg gab es einen minimal größeren Rückgang um 0,7 Prozent auf 4,7 Prozent. „Die Corona-Pandemie hinterließ“, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, „Spuren, denn Atemwegsinfekte traten in den Monaten Januar bis März weniger oft als gewohnt auf.“

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Im Main-Tauber-Kreis ist die generelle Entwicklung ähnlich. Hier reduzierte sich der Krankenstand von 5,7 auf 5,1 Prozent. Die Entwicklung zeigt sich auch, wenn man den Anteil der Arbeitnehmer betrachtet, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten. Dieser fiel von 48,3 auf 40,8 Prozent. Das Geschehen wurde durch die Corona-Pandemie erheblich beeinflusst. So gingen die Atemwegserkrankungen deutlich zurück. Bezogen auf 100 Versicherte reduzierte sich der Wert von 221 Tagen im ersten Halbjahr 2020 auf 92 Tage zwischen Januar und Juni dieses Jahres.

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„Das Robert-Koch-Institut hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Grippewelle in diesem Jahr quasi ausgefallen ist, das zeigt sich auch bei uns“, erläutert die AOK-Geschäftsführerin. In den typischen Erkältungsmonaten Januar bis März habe der Krankenstand in Heilbronn-Franken durchschnittlich nur 5,1 Prozent betragen, im Vorjahr dagegen rangierte er bei 6,7 Prozent. „Die Beachtung der Hygieneregeln und die durch den zweiten Lockdown bedingte eingeschränkte Mobilität haben nicht nur die Übertragung von Covid 19 vermindert, sondern auch die der Atemwegsinfekte.“

Entwicklung beobachten

Erstmals belegten die psychischen Leiden bei der Krankheitsdauer hinter den orthopädischen Diagnosen den zweiten Platz und ließen die Erkältungserkrankungen hinter sich. Betrachtet man die Zahlen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene ist die Erhöhung mit einem Tag jedoch mehr als überschaubar. Eine Zunahme aufgrund der Belastungen der Corona-Pandemie lässt sich daraus nicht ablesen. In einigen größeren Städten wie Stuttgart, Heidelberg und Heilbronn gab es jedoch teilweise erhebliche Zuwächse. Im Main-Tauber-Kreis wurde der Vorjahreswert von 152 um einen Krankheitstag unterschritten.

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„Die Entwicklung im Bereich Psyche ist uneinheitlich und muss länger beobachtet werden. Allerdings ist das auch keine Entwarnung, denn der negative Trend ist unverändert“, weiß Michaela Lierheimer. Ganz abgesehen von den Leiden der Betroffenen dürften auch die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch Krankheitsausfälle entstehen, nicht übersehen werden: „Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beliefen sich diese im Jahr 2019 auf rund 149 Milliarden Euro.“ pm

Thema : Coronavirus FN

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