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Leserbrief - Zu „Lasche Volksvertreter sind . . .“ (FN, 25. August) Lösungen sind gefragt

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Mit unseren Abgeordneten des Bundestages kommuniziert man nicht über abgeordnetenwatch.de sondern über Vorname.Name@bundestag.de oder nimmt die immer wieder angebotenen Telefonsprechstunden wahr. Dann ist auch sichergestellt, dass man zeitnah eine Antwort erhält. Im Hinblick auf die Spezialisierung aller Abgeordneten wird diese nicht immer für jeden Wähler unbedingt befriedigend sein können, was in der Natur der Sache liegt.

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Was nützen uns alle Lippenbekenntnisse, was bringen uns Aktivisten und aller Aktionismus zum Klimaschutz, wenn Lösungen gefragt sind? Das Tempolimit gehört für mich in die Kategorie Aktionismus. Nina Warken hat sich, als es um die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ging, für eine praktikable Lösung eingesetzt. Ansonsten wären alle kleinen Photovoltaikanlagen nach Ablauf der Förderung abgeschaltet worden, weil man mit dem geringen Ertrag nicht einmal mehr die Reparaturen bezahlen kann. Und dafür hätte niemand Verständnis gehabt.

Unsere Abgeordnete ist bekannt dafür, dass sie sich für berechtigte Dinge in Berlin einsetzt, alle angesprochenen Fragen aus ihrem Verbreitungsgebiet immer an die richtige Stelle weiterleitet und dort anerkannt und bestens vernetzt ist.

Umwelt- und Klimaschützer sind in (fast) allen Parteien schon lange sicher keine Einzelkämpfer mehr. Dafür ist diese Thema zu wichtig. In einem Monat haben wir die Wahl, ob dies mit vielen Ge- und Verboten sowie einer noch höheren CO2-Abgabe (Die Grünen) oder mit intelligenten, praktikablen Lösungen erreicht werden soll.

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Wenn es nach den Grünen ginge (lesen Sie das Wahlprogramm), wären wir hier in Taubertal, Bauland und Odenwald von 200 Meter hohen Windrädern umzingelt und unser guter Ackerboden wäre mit Photovoltaikanlagen zugepflastert. Familien könnten sich, wenn überhaupt, nur noch ein Auto leisten, weil das Benzin zu teuer geworden ist. Ihre Familienmitglieder würden viele Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Warten auf dieselben verbringen. Angst, vom Wähler abgestraft zu werden, müssten die Grünen nicht haben. Denn ihre Stammwählerschaft haben sie in den urbanen Gebieten und nicht im ländlichen Raum, der immer mehr abgehängt würde.

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