Neuer Hausoberer - Michael Raditsch hat die Stelle im Caritas-Krankenhaus und im Krankenhaus Tauberbischofsheim übernommen / Langjährige Erfahrungen Leitungsgremien sind wieder komplett

Von 
ckbm
Lesedauer: 
Michael Raditsch – hier im Gespräch mit einer Mitarbeiterin – hat die Stelle des Hausoberen für das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim und das Krankenhaus Tauberbischofsheim übernommen. Das Bild wurde noch vor der Maskenpflicht aufgenommen. © Caritas-Krankenhaus

Michael Raditsch hat die Stelle des Hausoberen für das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim und das Krankenhaus Tauberbischofsheim übernommen und folgt damit auf Dr. Oliver Schmidt.

AdUnit urban-intext1

Main-Tauber-Kreis. Die Direktorien im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim und im Krankenhaus Tauberbischofsheim sind wieder komplett. In den Krankenhäusern der BBT-Gruppe besteht das Direktorium aus vier Positionen: neben dem Ärztlichen Direktor, dem Pflegedirektor und dem Kaufmännischen Direktor wird das Leitungsgremium durch den Hausoberen ergänzt, der die theologisch-ethischen Werte des Ordens der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf vertritt und zugleich die Sprecherrolle des Direktoriums innehat. Als bisheriger Stellvertreter ist Michael Raditsch mit den beiden Krankenhäusern bereits bestens vertraut und dort gut vernetzt. In seinem Werdegang verbinden sich in vielfältiger Weise pflegerische und theologische Kompetenzen und Erfahrungen, die er in seiner Rolle als Hausoberer einbringt, wie einer Pressemitteilung des Caritas-Krankenhauses .

Breitgefächerte Ausbildung

Während seiner zehnjährigen Zugehörigkeit zum Orden der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf absolvierte Michael Raditsch einen Grund- und Aufbaukurs in Theologie und sammelte praktische Berufserfahrungen als Krankenpfleger und Logopäde. Berufs- und Leitungserfahrung sammelte er unter anderm in der Interdisziplinären Notaufnahme und Intensivstation sowie als Leiter des Fachbereichs Logopädie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier.

Andere Aufgabengebiete

Mit dem Wechsel 2009 ins Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim änderten sich auch seine Aufgabengebiete: weg vom direkten Patientenkontakt hin zu organisatorischen und theologisch-spirituellen Aufgaben in engem Kontakt und Austausch mit den Mitarbeitenden. Während seiner Trainee-Zeit bis 2011 absolvierte er berufsbegleitend den Masterstudiengang „Organisationsmanagement und Spiritualität“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster. Später folgte der Fernstudiengang „Ethikberater in der Medizin“ am Klinikum Nürnberg sowie von 2013 bis 2017 die Ausbildung zum Diakon. Seither ist der 50-Jährige als Diakon in der Katholischen Kirchengemeinde Löffelstelzen als pastorale Ansprechperson tätig und in der Gemeinde verwurzelt.

AdUnit urban-intext2

Seit kurzem ist Michael Raditsch Beisitzer im Vorstand des Fördervereins des Caritas-Krankenhauses, außerdem Vorsitzender des gemeinsamen Ethikkomitees der beiden Krankenhäuser sowie der drei BBT-Seniorenzentren im Main-Tauber-Kreis. Die Seniorenzentren Haus Heimberg, St. Hannah Distelhausen und St. Barbara Grünsfeld hat er bereits als stellvertretender Hausoberer betreut und sich um vielfältige Angelegenheiten der Bewohner und Mitarbeitenden dort gekümmert. Bis eine Stellvertretung gefunden ist, übernimmt er diese Aufgaben dort auch weiterhin.

Als Hausoberer ist Michael Raditsch (Telefon 07931/582001) außerdem zuständig für das Rückmelde- und Beschwerdemanagement, den Sozialdienst, die Seelsorgeteams und die Ordensschwestern sowie die Themen Arbeitsschutz und Raummanagement. Er unterrichtet daneben am Bildungszentrum ethische und christliche Themen. ckbm