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Corona - Wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse bereits während der Pandemie gewinnen

Langzeitpflege unter die Lupe genommen

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Main-Tauber-Kreis. Eine Studie hat erstmals die Lage in Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeitpflege in Baden-Württemberg während der Corona-Pandemie beleuchtet. Sie wurde durch das Sozialministerium Baden-Württemberg gefördert.

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Insbesondere Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeitpflege waren zu Beginn der Corona-Pandemie mit großen Herausforderungen konfrontiert. Gerade ältere Menschen, viele von ihnen mit Vorerkrankungen, mussten besonders vor dem Virus geschützt werden. Für die Politik bedeutete dies laut Sozialministerium oftmals eine schmale Gratwanderung zwischen dem höchstmöglichen Schutz und den individuellen Freiheitsrechten, beispielsweise von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeheimen.

Das Sozialministerium teilte mit, dass die schwersten Zeiten der Corona-Pandemie in den Einrichtungen der Langzeitpflege hoffentlich vorbei seien. Es sei wichtig gewesen, bereits während der akuten Phase der Krise wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und aus den Erfahrungen der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen.

Unterschiedliche Perspektiven

Ziel der Studie sei es gewesen, die unterschiedlichen Perspektiven von Betroffenen und ihren Angehörigen, der Mitarbeitenden und der Führungspersonen herauszuarbeiten, Wertediskurse zu eröffnen und die Themen zu identifizieren, die von den Einrichtungen der Langzeitpflege konsequent bearbeitet und darüber hinaus gesellschaftspolitisch neu geordnet und gestaltet werden müssten, erklärte das Ministerium.

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Dank der Studie liege nun eine sehr gute Datengrundlage zur aktuellen Lage in den Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeitpflege in Baden-Württemberg vor, um Schwächen im System auszumachen, Reformideen zu entwickeln und Bündnispartner für deren Umsetzung zu finden, damit alle künftig auf ähnliche Situationen besser vorbereitet sind. Deshalb werde man die Ergebnisse sorgfältig analysieren, so das Ministerium.

Alle relevanten Akteure einbinden

Für das Ministerium gehöre es zu den zentralen Handlungsfeldern, die digitalen Arbeitsstrukturen und Prozesse sowie die Zusammenarbeit der Pflegeeinrichtungen mit den Gesundheitsämtern und den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zu verbessern. „Um diese Ziele zu erreichen, werden auch weiterhin allen relevanten Akteuren in der ‚Task Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe‘ eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, teilte das Ministerium mit.

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