AdUnit Billboard
Besuch beim Fraunhofer Institut - Landrat froh über Engagement

Langfristige Kooperation

Lesedauer: 

Main-Tauber-Kreis. Landrat Christoph Schauder ist froh über das Engagement des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung ISC im Kloster Bronnbach und strebt eine langfristige Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Einrichtung an. Das ist das Ergebnis eines Besuchs vor Ort. Dabei informierte er sich mit der Dezernentin für Kreisentwicklung, Kultur und Bildung, Ursula Mühleck, über die Arbeit der Außenstelle.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Institutsleiter Professor Dr. Gerhard Sextl erläuterte die Aufgaben des ISC mit Hauptsitz in Würzburg sowie die Projekte und Themen, an denen am Standort Bronnbach gearbeitet und geforscht wird. Hier sind die Bereiche Hochtechnologie und Kulturgüterschutz angesiedelt.

Grundsätzlich strebe das Fraunhofer Institut an, das Kloster Bronnbach als Ort der Wissensvermittlung auszubauen, sich dabei noch stärker mit regionalen Akteuren zu vernetzen und den Tagungsbereich weiter auszubauen. Auch Gespräche mit dem Regionalmanagement der neuen Bio-Musterregion Main-Tauber-Kreis sollen geführt werden so Sextl.

Schauder betonte, dass die Liegenschaft auch in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden soll: „Hierbei ist Fraunhofer ein wichtiger Partner und hat eine überregionale Strahlkraft.“ Das Institut bringe Forschungsaufträge sowie innovative Produkte voran und veranstalte internationale Tagungen.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Professor Sextl erläuterte einige der Projekte, an denen im ISC aktuell geforscht wird. Hierzu gehöre zum Beispiel in der Biomedizin die Herstellung von Testmodellen und Gewebeersatz aus körpereigenen Zellen, um Tierversuche überflüssig zu machen. Zur weiteren Modernisierung der Landwirtschaft befasst sich das Institut mit Mulchfolien aus Papier mit einer abbaubaren Folienbeschichtung. Ebenso untersuchen die Forscherinnen und Forscher, wie Keramik im 3-D-Druckverfahren hergestellt werden kann. Weiter führen sie das Recycling und Upcycling von Batterien auf ihrer Agenda.

Dr. Andreas Diegeler, Leiter der ISC-Außenstelle Bronnbach und des „Centers of Device Development“, machte deutlich, dass in Bronnbach die industrielle Umsetzung der wissenschaftlichen Ideen erfolge. Es werden im Auftrag von Firmen Prototypen von Geräten gebaut. So könne etwa geprüft werden, ob ein 3-D-Druck dieselben Anforderungen erfüllt wie ein herkömmlich hergestelltes Produkt.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1