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Lenkungskreis „Klimaschutz Main-Tauber“ - Aktivitäten und Planungen zu den Leuchtturmprojekten vorgestellt

Kreiseinwohner wollen vor allem gut beraten werden

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Main-Tauber-Kreis. Der Lenkungskreis „Klimaschutz Main-Tauber“ hat kürzlich getagt, um die Aktivitäten zu den Leuchtturmprojekten Solarinitiative, Energieeffizienz und E-Mobilität aus dem Klimaschutzkonzept des Main-Tauber-Kreises zu präsentieren.

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Die Projekte

Die umgesetzten und geplanten Projekte wurden unter der Leitung von Landrat Christoph Schauder vorgestellt. Es nahmen Fraktionsvorsitzende, Vertreterinnen und Vertreter des Sponsorenkreises Klimaschutz Main-Tauber sowie Energieberaterinnen und Energieberater an dem Treffen teil.

Landrat Christoph Schauder, Dezernentin Ursula Mühleck, Amtsleiterin Ina Nolte und Geschäftsführer JürgenMuhler von der Energieagentur Main-Tauber-Kreis präsentierten die Aufgaben und Projekte. „Der Fokus der Maßnahmen liegt auf den Leuchtturmprojekten des Klimaschutzkonzeptes. Außer auf Informationsveranstaltungen setzt die Energieagentur auf vielfältige Beratungsangebote, so dass die Bürgerinnen und Bürger des Main-Tauber-Kreises fundierte Informationen zu Photovoltaik und Energieeffizienz erhalten“, erklärte Geschäftsführer Muhler.

Die Veranstaltungsreihe „Photovoltaik lohnt sich – Jetzt aktiv werden“ wurde auch seit der letzten Lenkungskreissitzung weiterhin sehr gut angenommen. Geschäftsführer Muhler informierte zudem über die Energieberatungen in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Im Jahr 2021 wurden erneut mehr Energieberatungen angeboten als im Vorjahr.

Große Nachfrage

Interessierte Bürgerinnen und Bürger stellten insgesamt 257 Beratungsanfragen, im Jahr 2022 gab es bereits 168 Anfragen (Stand Mai 2022). „Es freut uns sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger des Main-Tauber-Kreises unser Angebot der Energieberatungen so gut annehmen“, sagte Muhler. Leider müsse aufgrund dessen weiterhin mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

Die Energieagentur ist in enger Abstimmung mit dem Kooperationspartner Stadtwerk Tauberfranken GmbH, um weitere ausgewählte Projekte aus dem Klimaschutzkonzept im Kreisgebiet umzusetzen. Klimaschutzmanagerin Ann-Kathrin Murphy präsentierte hierzu den Sachstand.

Im Frühjahr 2022 wurden die Klimaschutzaktivitäten innerhalb der Landkreisverwaltung gesammelt sowie die 18 Städte und Gemeinden des Main-Tauber-Kreises befragt. Die Evaluation der Rückmeldungen dauert an, eine ausführliche Präsentation der Ergebnisse ist für die zweite Jahressitzung des Lenkungskreises im Herbst vorgesehen. Sobald erste Zwischenergebnisse vorliegen, wird hierüber informiert.

Ist-Analyse wird erstellt

„Die Ist-Analyse der Klimaschutzprojekte soll den Status quo im Main-Tauber-Kreis mit Blick auf die im Klimaschutzkonzept definierten Maßnahmen aufzeigen“, erläuterte Ann-Kathrin Murphy.

Auch im Jahr 2022 nimmt der Main-Tauber-Kreis an der Stadtradeln-Aktion teil. Die Aktion startet im Landkreis am Donnerstag, 23. Juni, und geht bis Mittwoch, 13. Juli. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger des Main-Tauber-Kreises und seiner Kommunen. Zudem werden die geförderten Projekte „Kleine Energiedetektive“ sowie „Stand-by in Schulen“ erneut in den Kindertageseinrichtungen und Schulen des Landkreises angeboten. Weitere Informationsveranstaltungen, online wie in Präsenz, sind geplant.

Die Energieagentur Main-Tauber-Kreis wird die Leuchtturmprojekte im Landkreis weiter umsetzen und erfolgreich implementierte Maßnahmen beibehalten. „Die verschiedenen Präsenz- und Online-Veranstaltungen zu den Themen regenerative Energien, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität sind bisher immer sehr gut angenommen worden und werden in verschiedenen Abständen auch in diesem Jahr wieder angeboten“, teilte Jürgen Muhler mit.

Nach erfolgter Terminierung können interessierte Personen weiterführende Informationen auf der Website der Energieagentur unter www.ea-main-tauber-kreis.de abrufen.

Nach einem einstimmigem Kreistagsbeschluss begann die Energieagentur Main-Tauber-Kreis GmbH im Jahr 2016 damit, ein Klimaschutzkonzepte für den Landkreis zu erstellen. Der Kreistag verabschiedete das Konzept im Jahr 2018.

Bürger motivieren

Die Oberbürgermeister sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Landkreis schlossen sich ebenfalls dem Konzept an und unterzeichneten eine Interkommunale Vereinbarung, um die definierten Klimaschutzprojekte umzusetzen. Mit den ausgewählten Leuchtturmprojekten Solarinitiative, Elektromobilität und Energieeffizienz sollen Bürger dazu motiviert werden, sich an klimafreundlichen Maßnahmen zu beteiligen.

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