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Leserbrief - Zu „Lösungen sind gefragt“ (FN, 31. August) Klimawandel ist längst angekommen

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Wo stehen wir, wo wollen wir hin? Ja richtig, es ist Wahlkampf, und nicht nur die Aussagen der eigenen Partei sind wichtig, sondern auch die Lösungsvorschläge der anderen sind gefragt. Die Mahnungen der Wissenschaftler (IPCC) sind bekannt, und das Bundesverfassungsgericht hat Ende April entschieden, dass wir jetzt nicht die Chancen künftiger Generationen durch unser Handeln – oder besser Unterlassen – beeinträchtigen dürfen.

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Die furchtbaren Unwetterereignisse im Westen der Republik mit über 180 Toten und Schäden in Höhe von 30 Milliarden Euro machen deutlich, dass der Klimawandel längst auch in Deutschland angekommen ist. Wir sollten einsehen, dass die weitere Klimaerwärmung ohne einen massiven Ausbau von Wind und Sonne nicht zu verhindern ist.

Die Denkfabrik Agora und die Stiftung Klimaneutralität fordern im Handelsblatt vom 30. August 2021 dafür sogar das „größte Sofortprogramm der BRD-Geschichte“. Jetzt ist es Aufgabe der Politik, das umzusetzen und dabei soziale und ökologische Aspekte zu berücksichtigen. Im Wahlprogramm der Grünen sind detaillierte Vorschläge aufgeführt, wie dabei untere Einkommensgruppen entlastet und der ÖPNV gefördert werden können.

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Veröffentlicht
Von
Leserbrief-Schreiber: Michael Grethe
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Leider ist es nicht richtig, dass die PV-Anlagen nach dem Ende der EEG-Vergütung so ohne weiteres weiterbetrieben werden können. Bei unserer Anlage reicht die Mini-Vergütung von zwei Eurocent pro eingespeister Kilowattstunde Strom nicht für anfallende Reparaturen oder eine Zählermiete. Zu viele Vorschriften verhindern eine Umstellung auf Eigenverbrauch.

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Außer auf der britischen Insel Isle of Man darf man in Europa auf den Autobahnen übrigens nirgendwo rasen. Dabei geht es nicht nur ums Klima. Ein Tempolimit verhindert Verkehrsopfer. Also auch hier keine Denkverbote: Vernunft ist möglich, die Bevölkerung ist hier schon weiter.

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