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Mittwoch, 19. Januar

Infoforum Nukleare Sicherheit

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Main-Tauber-Kreis/Stuttgart. Zum zweiten Mal veranstaltet das Umweltministerium das Infoforum Nukleare Sicherheit und Strahlenschutz. Dieses Mal geht es um radioaktive Abfälle, die bei der Wiederaufarbeitung von Brennelementen in La Hague angefallen sind und in Philippsburg zwischengelagert werden sollen.

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„Die Abfälle sind bei der Aufarbeitung von Brennelementen aus deutschen Atomkraftwerken entstanden. Wir müssen sie zurücknehmen“, sagte die für die Atomaufsicht zuständige Umweltministerin Thekla Walker. „Was wir genau bekommen, in welchen Behältern die Abfälle transportiert werden und vor allem wie die Sicherheit bei der Lagerung gewährleistet wird, ist Inhalt des zweiten Infoforums. Wir wollen transparent informieren und aufklären.“

Geplant ist, die aus der französischen Wiederaufarbeitung zurückzunehmende Menge an Radioaktivität in Form von hochradioaktiven Glaskokillen in drei bis fünf Castor-Behältern im Zwischenlager Philippsburg unterzubringen. So lange bis ein Endlager zur Verfügung steht, also für vermutlich rund drei Jahrzehnte. Weitere Abfälle aus der Anlage in Sellafield (England) sollen an Standorten in Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein zwischengelagert werden. Die Verteilung geht auf eine Bund-Länder-Einigung aus dem Jahr 2015 zurück. Im vergangenen Jahr wurde dann festgelegt, welche Abfälle konkret nach Philippsburg gebracht werden sollen.

Transport bis 2024

Spätestens bis 2024 soll der Transport stattfinden, ein genaues Datum dafür steht noch nicht fest.

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Zuständig für die Genehmigung des Transports und die Genehmigung der Lagerung im Zwischenlager Philippsburg ist das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Die atomrechtliche Aufsicht über das Zwischenlager hat das Umweltministerium Baden-Württemberg.

Neben Umweltministerin Thekla Walker und Vertretern der für die Atomaufsicht zuständigen Abteilung im Ministerium werden auch Fachleute der EnBW Kernkraft GmbH als Betreiberin der Kernkraftwerke in Baden-Württemberg und der Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) am Infoforum teilnehmen.

Die BGZ betreibt das Zwischenlager in Philippsburg, in dem die Behälter gelagert werden sollen.

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