Main-Donau Netzgesellschaft - Ab Ende der Woche Helikopter überprüft Stromleitung

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Main-Tauber-Kreis. Ein Netzbetreiber wie die Main-Donau Netzgesellschaft ist dafür zuständig, dass alle am Stromnetz angeschlossenen Kunden zuverlässig ihren Strom erhalten. Eine hohe Versorgungssicherheit kann nur mit einem großen Aufwand an menschlicher Arbeit, Technik und regelmäßiger Kontrolle erreicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Dies sei mit Kosten verbunden: Allein in das Stromnetz ihres Netzgebiets hat die Main-Donau Netzgesellschaft, ein Tochterunternehmen der N-ergie Aktiengesellschaft, im vergangenen Jahr "rund 100 Millionen Euro investiert". Wenn es um die Kontrolle von Freileitungen geht, setzt die Main-Donau Netzgesellschaft auf die regelmäßige Begutachtung vom Boden und aus der Luft. Die 20-kV(Kilovolt)-Mittelspannungsleitungen werden per Hubschrauber beflogen und aus der Nähe geprüft. Schwachstellen an Masten, Isolatoren und Leiterseilen können so frühzeitig erkannt und beseitigt werden.

Gleichzeitig dient die Leitungsbefliegung dazu, den Trassenbewuchs zu überprüfen. Am Donnerstag, 26., Freitag, 27. und Montag, 30. November überfliegen Mitarbeiter der Main-Donau Netzgesellschaft zwischen 8 und 16 Uhr das Versorgungsgebiet der Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG (ÜWS). Das Gebiet umfasst rund 200 Kilometer 20-kV(Kilovolt)-Freileitungstrasse. Es wird im Norden von Kirchheim, Giebelstadt, Ochsenfurt und Marktsteft, im Süden von Weikersheim und Creglingen begrenzt. Geflogen wird nur bei klaren Sichtverhältnissen. Witterungsbedingt kann sich die Überprüfung der Mittelspannungsfreileitungen deshalb zeitlich verzögern beziehungsweise verlängern.

"Leider kann es durch den Einsatz des Hubschraubers in den zu kontrollierenden Bereichen zu Belästigungen durch Lärm und Abwind kommen.

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Die Main-Donau Netzgesellschaft bedauert die entstehenden Beeinträchtigungen und bittet die Anwohner um Verständnis", endet die Pressemitteilung. mdn