Sitzung des FDP-Kreisvorstandes - Rückblick auf Landtagswahl und kommende Planungen im Fokus

Große Zuversicht vor Bundestagswahl

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fdp
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Main-Tauber-Kreis. Zu seiner ersten Präsenzveranstaltung im Anschluss an die Landtagswahl kam der FDP-Kreisvorstand zusammen. Neben einem Rückblick auf die Landtagswahlen standen die Planung für die im September anstehenden Bundestagswahlen im Mittelpunkt der Beratungen.

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Einsatz gewürdigt

Kreisvorsitzender Benjamin Denzer würdigte zunächst den enormen persönlichen Einsatz des FDP-Landtagskandidaten Jürgen Vossler aus Weikersheim.

Es sei unter den vorherrschenden Corona-Bedingungen ein ganz besonderer Wahlkampf gewesen, den es so noch niemals zuvor gegeben und der alle Beteiligten vor große Herausforderungen gestellt habe. Das Kandidaten-Duo Jürgen Vossler und Carina Schmidt habe dabei vollen Einsatz gezeigt und dadurch einen Stimmenzuwachs für die FDP im Landkreis erzielen können, so Denzer weiter.

Jürgen Vossler bedankte sich seinerseits bei den Unterstützern. Ohne die tatkräftige Mithilfe von Parteimitgliedern und zahlreichen weiteren Unterstützern sei ein solcher Wahlkampf in einem Flächenlandkreis wie dem Main-Tauber-Kreis nicht zu stemmen.

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Mit der Nutzung der verschiedenen virtuellen Kanäle und damit verbundener Online-Werbung sei man neue Wege gegangen, die sicher unabhängig von Corona auch künftige Wahlkämpfe prägen werden, zeigte sich der Kandidat überzeugt.

„Gerne hätte ich als aktiver Kommunalpolitiker und Vertreter des heimischen Handwerks und Mittelstandes als weiterer Abgeordneter aus dem ländlichen Raum unseren Main-Tauber-Kreis in Stuttgart vertreten“, unterstrich Vossler die Motivation für seine Bewerbung.

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Viel dazugewonnen

Der Stimmenzuwachs sowie nicht zuletzt auch die zahlreichen neuen und jungen engagierten Mitglieder, welche die Kreis-FDP im Rahmen der Landtagswahlkampagne dazu gewonnen habe, machten deutlich, dass die Stimme der Freidemokraten in der politischen Arena gebraucht und zukünftig noch stärker zu hören sein werde, so Vossler weiter.

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Als kleinen Wermutstropfen bezeichnete Vossler das Antreten der Freien Wähler. Deren überdurchschnittlich hohes Ergebnis im Landkreis habe in der Endabrechnung dazu geführt, dass die politische Mitte insgesamt geschwächt und abermals mit dem langjährigen CDU-Amtsinhaber lediglich ein einzelner Abgeordneter aus dem Landkreis Main-Tauber im Stuttgarter Parlament vertreten sei.

Erfreulich sei dagegen, dass die AfD auch im Kreis deutliche Stimmenverluste erlitten habe und somit das Landtagsmandat verloren gegangen sei.

Mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl zeigte sich Vossler überzeugt, dass man gemeinsam mit den Freunden aus dem Neckar-Odenwald-Kreis mit dem 26-jährigen Elektroingenieur Timo Breuninger einen engagierten, jungen FDP-Kandidaten aufgestellt habe, der auf die umfassende Unterstützung aus der Basis beider Kreisverbände zählen könne.

Thema Wirtschaft im Mittelpunkt

Breuninger, der bei der Sitzung ebenfalls zugegen war, kündigte einen couragierten und kämpferischen Wahlkampf an, bei dem die Themen Wirtschaft, Förderung des heimischen Mittelstandes sowie Bürgerrechte und Bildung im Mittelpunkt stehen würden. Nie gab es mehr zu tun, so Breuninger, der aktuell Vorsitzender des Bezirksverbandes der Jungen Liberalen in Nordbaden ist und im Sommer auf dem Landeskongress der FDP-Jugendorganisation für das Amt des Landesvorsitzenden kandidieren wird.

Stimme der Vernunft

Die FDP als Stimme der wirtschaftlichen Vernunft und Verteidigerin der Bürgerrechte werde gerade im Hinblick auf die Bewältigung der Corona-Krise mehr denn je gebraucht. Die jüngsten Wahlerfolge der FDP bei den Landtagswahlen in West und Ost machten dies deutlich. Er freue sich auf den Wahlkampf mit der personell deutlich gestärkten Basis der Liberalen im Main-Tauber-Kreis, gab Breuninger die Marschroute seiner Partei für den Urnengang im September vor.

Am 19. Juni kommt die Landes-FDP in Stuttgart zu ihrem Landesparteitag zusammen. Auch die Vertreter des Kreisverbandes Main-Tauber werden aktiv dabei sein, um neben ihrem Landesvorstand auch das Wahlprogramm und die inhaltlichen Schwerpunkte der Partei für die Bundestagswahlen zu beschließen. fdp