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Geflügelpest - Der süddeutsche Raum ist von Ausbrüchen betroffen / Appell des Veterinäramtes Main-Tauber

Geflügelpest: Geflügelhalter im Main-Tauber-Kreis sollten Bio-Sicherheits-Maßnahmen einhalten

Das Veterinäramt Main-Tauber appelliert an Geflügelhalter, die Bio-Sicherheits-Maßnahmen einzuhalten. Hintergrund sind Ausbrüche der Geflügelpest (HPAI) in Süddeutschland und aktuelle Warnungen des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI).

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Das Veterinäramt Main-Tauber appelliert an Geflügelhalter, die Bio-Sicherheits-Maßnahmen einzuhalten.

Main-Tauber-Kreis. Das FLI schätzt das Risiko, dass die Vogelgrippe in Geflügelbestände getragen wird, nach wie vor als hoch ein. Um es zu minimieren, ist es nötig, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel so gering wie möglich zu halten. Das geeignetste Mittel stellt die Aufstallung der Tiere in Verbindung mit Biosicherheitsmaßnahmen dar. Daher wird in Gebieten mit hohem Infektionsdruck durch Wildvögel die Aufstallung amtlich angeordnet.

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Haltungen registrieren lassen

Ansonsten werden sämtliche Geflügelhalter in Baden-Württemberg darauf hingewiesen, dass sie die gesetzlich vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen strikt einhalten und ihre Geflügelhaltungen beim Veterinäramt registrieren lassen müssen. Zur Überwachung des Wildvogelpestgeschehens sollen verendete Wildvögel weiterhin beim Veterinäramt gemeldet werden.

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Seit Mitte Oktober 2021 ist die Geflügelpest wieder in Deutschland angekommen, zunächst vor allem um die Nord- und Ostsee. Inzwischen handelt es sich bei den aktuellen Geflügelpestausbrüchen um ein deutschlandweites Geschehen, welches bislang überwiegend Wildvögel betrifft. In einigen Bundesländern gibt es jedoch auch Ausbrüche in Nutzgeflügel haltenden Betrieben.

Nachdem die hochansteckende Geflügelpest im November in Bayern und danach im Süden Baden-Württembergs in Donaueschingen bei vier verendeten Schwänen amtlich festgestellt worden ist, ist sie nun in Rheinland-Pfalz im Kreis Neuwied in einer Kleinstgeflügelhaltung ausgebrochen. Die Tiere des Bestands sind an der Erkrankung verendet oder mussten getötet werden, um zu verhindern, dass sich der Erreger weiter ausbreitet. Es wurden eine Aufstallungspflicht und verschärfte Biosicherheitsmaßnahmen verfügt.

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Waldshut-Tiengen betroffen

Der Landkreis Waldshut-Tiengen ist von den Sperrzonen eines grenznahen HPAI-Ausbruchs in der Schweiz (Kanton Zürich) bei gehaltenen Vögeln betroffen. Aufgrund der HPAI-Virusnachweise bei Wildvögeln und dem damit verbundenen erhöhten Eintragsrisiko in Bestände mit gehaltenen Vögeln haben die Landratsämter Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen am Mittwoch, 23. November 2021, eine gemeinsame befristete Aufstallungsgebotszone eingerichtet und gleichlautende Allgemeinverfügungen erlassen.

Das Veterinäramt Main-Tauber steht Geflügelhaltern bei spezifischen Fragen, auch in Sachen Biosicherheit, per E-Mail an veterinaeramt@main-tauber-kreis.de oder unter Telefon 07931/48276253 zur Verfügung. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.main-tauber-kreis.de/veterinaeramt.

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