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Jugendpflegemittel - Mehr Geld für erhöhte Ausgaben

Freizeiten waren gefragt

Von 
hvb
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Main-Tauber-Kreis. Normalerweise sind Jugendfreizeiten äußerst beliebt. Im Zuge der Corona-Pandemie musste allerdings so manche abgesagt werden. Lockerungen im Laufe des Frühjahrs 2021 eröffneten wieder Perspektiven, um Angebote zu organisieren. Das Jugendamt erhielt 45 Anträge auf Förderung, normalerweise seien es rund 100, wie Dr. Michael Lippert den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses bei ihrer Sitzung am Dienstag erläuterte.

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Die Veranstalter hatten allerdings einen erhöhten Aufwand: Hygienekonzepte mussten erstellt werden, die Teilnehmerzahl fiel aufgrund von Abstandsregeln geringer aus. Für den Transport galt es, mehrere Fahrzeuge einzusetzen, und Testungen wurden verpflichtend. Aus diesem Grund beantragte der Kreisjugendring eine Sonderregelung. So sollten die Vereine und Verbände, die trotz der Pandemie mutig Freizeiten organisierten, höher bezuschusst werden.

Laut Vorschlag der Landkreisverwaltung sollen im Rahmen einer Sonderförderung Anträge in den Bereichen Freizeiten und Internationale Jugendarbeit mit 30 Prozent des gemäß der Förderrichtlinien ermittelten Zuschusses berücksichtigt werden. Die Höhe des Sonderzuschusses beläuft sich auf rund 10 000 Euro.

Antragsteller Simon Kurfeß als Vorsitzender des Kreisjugendrings und beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss berichtete von vielen positiven Rückmeldungen von Kindern und Jugendlichen über das Freizeitangebot. Nach langer Zeit der Isolation hatten sie dort endlich wieder die Möglichkeit, mit Gleichaltrigen zusammenzukommen. Den Veranstaltern, die etwas gewagt haben, sollte deshalb unter die Arme gegriffen werden, begründete er.

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Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses billigten den Vorschlag der Landkreisverwaltung zur Sonderförderung einstimmig. hvb

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