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Überbetriebliche Berufsausbildung - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg finanziert Lehrgänge mit rund zehn Millionen Euro

Förderung für überbetriebliche Ausbildungslehrgänge in Baden-Württemberg

Von 
wimi
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Main-Tauber-Kreis. Mit rund zehn Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus überbetriebliche Berufsausbildungslehrgänge in Baden-Württemberg. „Von unseren überbetrieblichen Ausbildungslehrgängen profitieren vor allem kleine Betriebe. Denn deren Auszubildende lernen hier genau die Ausbildungsinhalte, die der jeweilige Ausbildungsbetrieb aufgrund seiner Größe oder Spezialisierung nicht selbst vermitteln kann. So garantieren wir ein hohes Qualitätsniveau in der Berufsausbildung“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

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Durch die Förderung, die Wirtschaftsorganisationen erhalten, sollen über 8800 Lehrgänge in rund 100 Bildungseinrichtungen stattfinden können. Unterrichtet werden dort über 85 000 Auszubildende in den Schwerpunkten Handwerk und Bauwirtschaft.

Nachhaltig Fachkräfte sichern

Viele baden-württembergische Unternehmen haben einen großen Bedarf an beruflich qualifizierten Fachkräften und Auszubildenden: „Ausbilden heißt, nachhaltig Fachkräfte sichern. Durch die überbetrieblichen Lehrgänge stärken wir deshalb auch die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe“, führte Hoffmeister-Kraut aus. Außerdem unterstütze die Landesregierung damit die Entwicklungschancen von Jugendlichen, „denn eine Berufsausbildung ist ein ausgezeichnetes Fundament für die berufliche und persönliche Entwicklung junger Menschen“, so die Ministerin.

Die rasche technologische Entwicklung und neu entstehenden Berufsfelder erforderten zusätzliche Lehrgangsinhalte in der überbetrieblichen Ausbildung. Die mit Abstand meisten Lehrgänge würden bei den Handwerksorganisationen des Landes durchgeführt, allein hier seien über 46 600 Auszubildende an rund 5000 Lehrgängen beteiligt, so die Ministerin. Allein im Handwerk würden über 130 vielfältige Ausbildungsberufe angeboten.

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Mit 1600 Lehrgängen für über 22 600 Auszubildende zählt die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg zu den großen Trägern der überbetrieblichen Ausbildung. Dazu gehören sowohl große Bauunternehmen als auch kleine und mittelständische Handwerksbetriebe aus den Bereichen Hoch-, Tief-, Straßen- sowie Ausbau. Die überbetrieblichen Lehrgänge erfolgen an den Bildungszentren der Bauwirtschaft in Ergänzung zur betrieblichen Ausbildung. „Dort erwarten die künftigen Fachkräfte am Bau optimale Voraussetzungen, um die vielfältigen Fertigkeiten für ihren zukünftigen Beruf zu lernen – moderne Techniken, neueste Arbeitsmethoden und aktuelle Anwendungsverfahren“, sagte Hoffmeister-Kraut weiter.

Auch die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg führen für rund 5200 Teilnehmende überbetriebliche Lehrgänge durch. Dazu zählen abwechslungsreiche Berufe wie Technische Produktdesigner oder Fachkraft für Metalltechnik.

In der Region Odenwald-Tauber werden gefördert: Handwerkskammer Heilbronn-Franken mit rund 389 000 Euro, Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald mit 646 000 Euro, die ÜAB Buchen der IHK Rhein-Neckar mit knapp 134 000 Euro und das UFZ Niederstetten mit 54 000 Euro. Darüber hinaus werden Ausbildungszentren und Berufsfördervereine unterstützt, deren Angebote auch von Auszubildenden aus der hiesigen Region wahrgenommen werden. Das betrifft zum Beispiel Dachdecker, Bäcker, Friseure, Hörgeräteakustiker, Augenoptiker, Schornsteinfeger oder Modisten. wimi

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