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Landwirtschaft - Gezielte Stickstoffdüngung mit dem Nitratinformationsdienst (NID) in Problem- und Sanierungsgebieten

Die Probenannahme für Mais im Vier-Blatt-Stadium erfolgt ab 23. Mai

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Main-Tauber-Kreis. Die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) schreibt beim Anbau von Mais in Problem- und Sanierungsgebieten eine späte Bodenprobenahme ab dem Vier-Blatt-Stadium des Maises vor.

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Bei Schlägen oder Bewirtschaftungseinheiten ab zehn Ar muss der Stickstoffgehalt im Boden bestimmt und dieser Analysewert in der Düngebedarfsberechnung berücksichtigt werden. Dabei können Messergebnisse auf andere Schläge mit gleichen Standort- und Bewirtschaftungsverhältnissen übertragen werden, wenn für mindestens 50 Prozent der jeweiligen Schläge Messergebnisse vorliegen. Die Stickstoffdüngung darf frühestens ab dem Sechs-Blatt-Stadium vorgenommen werden. Kann die Stickstoffdüngung nicht innerhalb von zwei Wochen nach dem Vorliegen der Messergebnisse erfolgen, ist eine erneute Probenahme nötig.

Wie bei allen Bodenproben für den NID müssen auch die Proben von Maisflächen nach dem Ziehen sofort in den gekühlten Styroporboxen verschlossen und umgehend eingefroren werden. Bei unterbrochener Kühlkette kommt es zum Anstieg der Nitratgehalte, und die Untersuchungsergebnisse werden unbrauchbar. Diese erhalten die NID-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer jeweils direkt vom beauftragten Labor zugeschickt.

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Das Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis unterstützt den NID bei Maisanbau durch die Betreuung der beiden Sammelstellen in Bad Mergentheim, Wachbacher Straße 52, und in Tauberbischofsheim beim Technischen Kreishaus in der Wellenbergstraße 8 (in der Garage hinter dem Gebäude). Dort werden Gerätschaften für die Probenahme ausgegeben und die Bodenproben angenommen. Die aktuell gültigen Hygieneregelungen sind bei den Annahmestellen einzuhalten.

Die Sammelstellen sind für die Annahme der Bodenproben von Maisflächen in Tauberbischofsheim und in Bad Mergentheim von Montag, 23., bis Mittwoch, 25. Mai, jeweils von 9 bis 10 Uhr und von 15.30 bis 17 Uhr geöffnet.

Bodenproben können ausschließlich zu diesen Zeiten angenommen werden. Zusätzlich können an den Sammelstellen auch Wirtschaftsdüngerproben und Grundbodenuntersuchungsproben abgegeben werden.

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