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Tag der Arbeit

DGB für Frieden und Solidarität

Von 
pm
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Main-Tauber-Kreis. „Frieden, Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt kommen nicht von selbst – sie müssen immer wieder gemeinsam erkämpft werden.“ Martina Vollrath, Vorsitzende des DGB Kreisverbandes Main Tauber Kreis, wirkt angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine eher nachdenklich. Im Grunde ist für sie klar, dass die Menschen dies in diesem Jahr so intensiv wie seit vielen Jahren nicht mehr wahrnehmen. Dazu passt das Motto des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum 1. Mai 2022: GeMAInsam Zukunft gestalten: sozial, ökologisch, demokratisch.

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Gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderungen stehen für Vollrath die Gewerkschaften für ein solidarisches Miteinander. Silke Ortwein, DGB Regionsgeschäftsführerin, verweist darauf, dass sich das gesellschaftliche Leben in den vergangenen Jahren in rasanter Geschwindigkeit verändert hat: „Klimaschutz, Digitalisierung und Globalisierung haben enorme Auswirkungen darauf, wie wir in Deutschland und in der Welt arbeiten, leben und konsumieren.“

Sozialen Fortschritt gibt es aus ihrer Sicht nur mit einem Ausbau der Arbeitnehmerrechte und starken Gewerkschaften. Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation ist für sie eine starke Mitbestimmung und eine hohe Tarifbindung der Schlüssel zur guter Arbeit und nachhaltigem Wohlstand.

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Die DGB Regionsgeschäftsführerin formuliert es so: „Die Menschen brauchen Sicherheit, gerade in Krisenzeiten und in Zeiten des Wandels.“ Hier kann aus ihrer Sicht auch die für dieses Jahr geplante Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro für Millionen Menschen – darunter viele Frauen – ein Beitrag sein.

Eine gute Qualifizierung der Beschäftigten für die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt und eine aktivierende Arbeitsmarktpolitik sind für Ortwein unabdingbar.

Sie legt Wert darauf, dass der Sozialstaat sein Sozialversprechen erneuern muss. „Gute Renten sowie eine Bürger- und Pflegevollversicherung“ stehen für sie dabei im Mittelpunkt. Ortwein warnt vor Sozialabbau: „Die Gegenfinanzierung der aktuellen Krisen über den Abbau von Sozialleistungen wäre eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Demokratie.“

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Der erfolgreiche Kampf der Gewerkschaften für das Instrument der Kurzarbeit und dessen Ausweitung hat in Corona-Zeiten nicht nur Arbeitnehmern sondern auch Arbeitgebern geholfen, gut durch die Krise zu kommen. pm

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