AdUnit Billboard
Deutsches Rotes Kreuz - Helfer vom Kreisverband Tauberbischofsheim wurden angefordert

Bei Evakuierung in Ahrweiler geholfen

Von 
drk
Lesedauer: 
Auch der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim war mit einem Fahrzeug des Katastrophenschutzes bei den jüngsten verheerenden Hochwasserereignissen in Rheinland-Pfalz im Einsatz. © dpa

Main-Tauber-Kreis. Auch der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim war mit einem Fahrzeug des Katastrophenschutzes bei den verheerenden Hochwasserereignissen in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Die Einheiten stehen nach wie vor in Alarmbereitschaft. Am Donnerstag erhielt der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim um etwa 16 Uhr ein Hilfeersuchen durch das Landratsamt sowie die Integrierte Leitstelle des Landkreises Main Tauber, ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes nebst qualifiziertem Personal bereitzustellen und in den Einsatz zu schicken, um bei den Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz die dortigen Hilfskräfte und Betroffenen zu unterstützen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Nur zwei Stunden später starteten zwei Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbands in einem entsprechend ausgerüsteten Fahrzeug des Katastrophenschutzes.„Die beiden Hilfskräfte unseres Kreisverbandes mussten erst noch ad hoc und für einen möglicherweise längeren Einsatz von ihren Arbeitgebern freigestellt werden sowie auch ihre persönlichen Dinge regeln und packen“, schilderte Kreisbereitschaftsleiterin Manuela Döhner. Zwar seien die DRK-Einsatzfahrzeuge standardmäßig für Einsätze jederzeit einsatzbereit, jedoch wurden sie in diesem speziellen Fall und aufgrund der gegebenen Situation zusätzlich mit weiteren Decken, Ersatzkleidung und Schutzmasken ausgestattet.

Mit Blaulicht und Horn begab sich das Einsatzfahrzeug des Katastrophenschutzes nach Bruchsal zur Landes-Feuerwehrschule, wo der Treffpunkt für die DRK-Einsatzfahrzeuge und -hilfskräfte des Regierungsbezirks Stuttgart vereinbart war. Von dort setzte sich ein Konvoi aus 25 Fahrzeugen in Gang, der in der Nacht zum Freitag gegen 1.30 Uhr die Einsatzregion in Ahrweiler erreichte.

Rund zwei Stunden später erfolgte der Alarmierungsauftrag, die Evakuierung einer Klinik zu unterstützen. „Die besondere Situation, Schwierigkeit und Herausforderung war, dass der Einsatzort aufgrund des Hochwassers nicht unmittelbar erreicht werden konnte. Nach Übergabe der Patienten durch die Feuerwehr wurden diese wiederum mit den Fahrzeugen des Katastrophenschutzes in entsprechende Klinken verlegt“, berichtet Uwe Rennhofer.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

„Die Evakuierung klappte gut und reibungslos“, teilt Manuela Döhner mit. Ein Großteil der beteiligten Fahrzeuge trat nach erfolgreicher Evakuierung die Heimfahrt an, andere blieben zur Absicherung und weiteren Unterstützung vor Ort. Die Helfer des DRK-Kreisverbandes kamen am Freitagnachmittag gesund aber erschöpft und mit überwältigenden Eindrücken wieder in Tauberbischofsheim an.

„Es zeigt einmal mehr, wie eminent wichtig es ist, dass die Einsatzkräfte aller Hilfsorganisationen in solchen Notfall- und Katastrophenfällen Hand in Hand arbeiten“, unterstreicht die Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau. Aktuell erreichen sowohl die Kreisverbände als auch den Landesverband Hilfsangebote aus der Bevölkerung. „Eine konkrete Bedarfsabfrage durch die Strukturen vor Ort ist aktuell nicht angezeigt“, so der DRK-Landesverband Baden-Württemberg. drk

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1