Landtagswahl 2021 - Drei Fragen an Dr. Christina Baum, Landtagskandidatin der Alternative für Deutschland (AfD) im Main-Tauber-Kreis Beendigung aller „Corona-Maßnahmen“

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Die Landtagskandidatin der AfD, Dr. Christina Baum, spricht sich dafür aus, so wenig wie möglich im Internet einzukaufen, um nach der Wiedereröffnung der Geschäfte den Handel vor Ort zu unterstützen. © Frank Rumpenhorst/dpa

Main-Tauber-Kreis. Bei der Landtagswahl am 14. März haben die Bürgerinnen und Bürger zwölf Kandidaten zur Auswahl. Die FN haben ihnen drei Fragen gestellt. Dr. Christina Baum antwortete für die AfD.

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Main-Tauber-Kreis. Sie sitzt seit der laufenden Legislaturperiode im Landtag und möchte ihr Mandat für die Alternative für Deutschland (AfD) auch verteidigen. Dr. Christina Baum beantwortete die drei Fragen der FN wie folgt.

Welchem Ihrer politischen Ziele würden Sie als gewählte Abgeordnete des Main- Tauber-Kreises im baden-württembergischen Landtag oberste Priorität einräumen und welche benennen Sie auf den Plätzen zwei und drei?

Dr. Christina Baum: Erstens: Schnellstmögliche Beendigung aller „Corona-Maßnahmen“, die das soziale und wirtschaftliche Leben zerstören und deren Folgen heute schon gravierender sind als die grippeähnliche Erkrankung Corona selbst. Grundrechtseinschränkungen und Freiheitsentzug sind unverhältnismäßig und müssen umgehend aufgehoben werden. Die körperliche Unversehrtheit ist unantastbar. Deshalb darf es keine Zwangsimpfung geben. Zweitens: Familien sind die Grundpfeiler und Kinder die Zukunft unserer Gesellschaft. Ein Kinderwunsch darf deshalb niemals an finanziellen Problemen scheitern. Durch eine spürbare steuerliche Entlastung von Familien entsteht für die Eltern eine echte Wahlfreiheit zwischen Eigen- oder Fremdbetreuung. Kinder dürfen nicht als Belastung empfunden werden, sondern als das, was sie sind: das größte Glück liebender Eltern. Drittens: Eine weitere Zuwanderung aus dem nichteuropäischen Ausland ist unbedingt abzulehnen, um eine Überfremdung und Islamisierung zu verhindern, die den sozialen Frieden in unserem Land erheblich stören würde. Auch ist die Aufnahme junger Männer moralisch verwerflich, da diese dringend in ihren Heimatländern zum Schutz der dortigen Bevölkerung und zum Wiederaufbau der Länder benötigt werden. Wer diesen Aspekt ignoriert, handelt nicht menschlich sondern heuchlerisch.

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Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind noch nicht absehbar. Was befürchten Sie für die Wirtschaft, den Einzelhandel, die Gastronomie und den Tourismus im Main-Tauber-Kreis und welche Maßnahmen können zur Abfederung beitragen?

Baum: Die Auswirkungen sind bereits heute absehbar, sozial wie wirtschaftlich. Während internationale Großkonzerne zu den Gewinnern der Krise gehören, wird die Existenz heimischer Betriebe gefährdet und ganze Lebenswerke werden zerstört. Die Bürokratie erschwert den Zugang zu den versprochenen Hilfsleistungen, die bei vielen Betrieben immer noch nicht angekommen sind. Ich fordere daher ein sofortiges Ende aller Maßnahmen, vor allem der Vernichtung unserer Betriebe, und setze stattdessen auf Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Für gefährdete Gruppen sollen Möglichkeiten geschaffen werden, sich besonders zu schützen. Eine zwangsweise Isolation und Vereinsamung von älteren Personen gegen deren Willen ist grausam und unmenschlich. Und ich wünsche mir bürgerliche Solidarität, in dem wir wirklich nur das Allernötigste über die Internetkonzerne kaufen und stattdessen unsere Wünsche bis zur Wiedereröffnung unserer Geschäfte zurückstellen. Ein Nachfrageboom kann dann dazu beitragen, dass die Folgen von Corona hoffentlich schnell überwunden werden. Mit jeder einzelnen Insolvenz stirbt auch ein Stück Lebensstandard von uns allen, denn zu den Verlusten aus den Steuereinnahmen kommen Ausgaben aus den Sozialsystemen für die durch Insolvenz in Notlage geratenen Menschen hinzu.

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Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie werden sich in allen öffentlichen Haushalten niederschlagen. Wie stellen Sie sich den Umgang mit der exorbitanten Verschuldung vor? Wo kann gespart, wie finanziert werden?

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Baum: Die Corona-Politik der aktuellen Regierungen führt zu einer Haushaltskrise in fast allen Teilbereichen des Staates. Arbeitnehmer sind bereits erheblich durch Kurzarbeit belastet und über vielen schwebt das Damoklesschwert drohender Arbeitslosigkeit; Unternehmern fehlen nicht nur die Einnahmen, sondern bei vielen geht es bereits um ihre Existenz. Deshalb hat die AfD schon im April konkrete Maßnahmen zur Beendigung der schädlichen Coronamaßnahmen und gegen Steuerverschwendung beantragt. Wir haben die Senkung der Bezüge der Regierungsmitglieder und der Landtagsabgeordneten sowie einen konsequenten Kassensturz der Landesregierung gefordert. Beides wurde abgelehnt. Die Politik in unserem Baden-Württemberg muss jede Ausgabe des Staates auf deren unbedingte Notwendigkeit hin überprüfen, denn vorrangig muss durch Einsparung versucht werden, die Schuldenlast so gering wie möglich zu halten. Ideologiebedingte Ausgaben wie für Gender-phantastereien oder den sogenannten „Kampf gegen Rechts“,Entwicklungshilfepolitik und alle Formen von Subventionen, ob für Elektroautos oder Windräder, sind zu streichen. Wir lehnen Schulden und Steuererhöhungen, die von einer erneuten grün-schwarzen Landesregierung zu erwarten sind, rigoros ab. Ohne gesunde Wirtschaft kann auch unser gutes Gesundheitssystem nicht mehr finanziert werden.