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Start ins Berufsleben - Projekt „Ausbildungsbotschafter“ ist ein Erfolgsmodell und soll auch künftig im Landkreis weiterbestehen

Authentische Einblicke in Ausbildungsberufe

Von 
lra
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Eine Ausbildungsbotschafterin stellt ihren Beruf Köchin vor. © Michael Latz

Main-Tauber-Kreis. Die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis setzt sich dafür ein, Nachwuchskräfte für die heimische Wirtschaft zu gewinnen. Hierzu leistet die Initiative „Ausbildungsbotschafter“ seit mittlerweile zehn Jahren einen großen Beitrag. Durch die Initiative sollen junge Menschen für eine duale Berufsausbildung begeistert werden. Der Main-Tauber-Kreis ist bereits seit der ersten Förderperiode im Jahr 2011 dabei. Die Koordination des Projektes übernimmt der Firmenausbildungsverbund fabi Main-Tauber.

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Eine Berufsausbildung ist für viele Schülerinnen und Schüler der Schlüssel zum beruflichen Erfolg und eröffnet aussichtsreiche Perspektiven. Doch viele Jugendliche verlassen die Schule ohne konkreten Berufswunsch. Um mehr Jugendliche für die duale Ausbildung zu begeistern, berichten Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter von ihren persönlichen Erfahrungen und ermöglichen Schülerinnen und Schülern authentische Einblicke in interessante Ausbildungsberufe. Das Besondere daran ist, dass die Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter selbst Auszubildende sind. So können sie auf Augenhöhe Informationen über die Karrieremöglichkeiten im Landkreis weitergeben.

„Es ist und bleibt unser Ziel, junge Menschen für die heimische Wirtschaft zu begeistern“, sagt Landrat Christoph Schauder. Aufgrund des guten Erfolgs und der Bedeutung der Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter ist das Projekt auch in Zukunft wichtig, um Nachwuchskräfte im Kreis zu gewinnen. Die Initiative Ausbildungsbotschafter ist ein Beitrag im Rahmen der Aktivitäten der Kreis-Wirtschaftsförderung zum Thema „Karriere daheim“. „Damit soll jungen Menschen aufgezeigt werden, dass sie nicht in die städtischen Regionen ziehen müssen, um beruflich erfolgreich zu sein“, ergänzt Ursula Mühleck, Dezernentin für Kreisentwicklung und Bildung beim Landratsamt.

Der Firmenausbildungsverbund Fabi Main-Tauber koordiniert die Initiative in Zusammenarbeit mit dem Landkreis und schult die Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter. Seit dem Start 2011 wurden 602 Auszubildende geschult, davon 282 weiblich und 320 männlich. In dieser Zeit haben die Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter in circa 400 Einsätzen Haupt- und Werkrealschulen, Realschulen, Förderschulen und Gymnasien im Landkreis besucht.

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So wurden mehr als 8300 Schülerinnen und Schüler über mögliche Wege in den Beruf und über die Chancen einer dualen Ausbildung informiert. Im vergangenen Schuljahr wurden die Berufe virtuell vorgestellt. Das hatte den Vorteil, dass Schülerinnen und Schüler auch im Homeschooling daran teilnehmen konnten.

Die Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter sind in den zurückliegenden Jahren sowohl aus produzierenden Unternehmen als auch aus Handwerk und Dienstleistung gekommen. Außer auf die beliebten Berufen, beispielsweise im gewerblichen Bereich Industriemechaniker oder Industriekaufleute, wird auch auf Berufsbilder mit Nachwuchssorgen eingegangen.

Die Initiative Ausbildungsbotschafter war im Jahr 2013 Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs „Ideen für die Bildungsrepublik“ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“. 2018 folgte eine weitere Auszeichnung als eines der fünf besten regionalen Fachkräftenetzwerke Deutschlands mit dem Titel „Innovatives Netzwerk 2018“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Weitere Informationen gibt es beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Wirtschaftsförderung, Katharina Soff, Gartenstraße 1 in Tauberbischofsheim, unter der Telefonnummer 09341/82-5708 oder per E-Mail an katharina.soff@main-tauber-kreis.de. Außerdem sind diese im Internet unter www.main-tauber-kreis.de/karriere-daheim abrufbar. Auch auf der Website des Firmenausbildungsverbundes unter www.fabi-ev.de können sich Interessenten informieren. FABI berät generell junge Menschen bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz und informiert über Weiterbildungsangebote

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Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg fördert die Initiative Ausbildungsbotschafter. Außer einer Leitstelle gibt es 15 regionale Koordinatoren im Land. Partner der Initiative Ausbildungsbotschafter sind der baden-württembergische Industrie- und Handelskammertag, der baden-württembergische Handwerkstag, die Landesvereinigung baden-württembergischer Arbeitgeberverbände sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg. lra

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