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Leserbrief - Zu „Lösungen sind gefragt“ (FN 31. August) „Auge in Auge diskutieren“

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Ich danke Herrn Grethe für die kritische Stellungnahme. Zu den klimapolitischen Themen haben Herr Moll und Dr. Haaf bereits Stellung genommen. An Michael Grethe nur die Frage: Woher kommt der Strom für ein hochentwickeltes Industrieland, wenn Kernkraftwerke, Stein- und Braunkohlekraftwerke abgeschaltet sind und Erdgas auch nicht die beste aller Dauerlösungen ist? Die Frage habe ich für mich beantwortet. Ich möchte allen Lesern, die sich solide informieren wollen, die Veröffentlichungen des Bundesumweltamts nahelegen.

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Seine kritische Bewertung meiner Kontaktaufnahme zu unseren Abgeordneten hat mich zu Fragen und Überlegungen angestoßen: Wie kommunizieren Abgeordnete (MdB, MdL) mit ihren Wählern? Meine Erfahrungen sind gemischt. Frau Warken habe ich meine Fragen und Stellungnahmen an ihre Bundestagsadresse gesandt, an MdB Gerig ebenso, an MDl Dr. Reinhart nach Stuttgart. Die Antworten reichten von gar nicht über Antwort durch einen Mitarbeiter (MdL), Anmahnung einer persönlichen Antwort bis zur direkten Reaktion, nachdem das Versäumnis in den FN in einem Leserbrief erwähnt worden war. Kritische Fragen wurden zum Teil nicht beantwortet. Über www.abgeordnetenwatch.de kann jeder für seine MdB die Antwortqualität feststellen. Insgesamt stelle ich ein deutliches Fehlen von breiten Kontakten zu den Wählern fest. Partei-Veranstaltungen sind keine Information der Wähler! Ich will nicht die Erklärungen der Pressereferenten in Berlin und Stuttgart lesen. Ich zumindest will mit meinem MdB/MdL Auge in Auge diskutieren in einem breiten Publikum, Originaltöne hören. Habe ich bei Frau Warken versäumt, an einer Veranstaltung zum wichtigen Thema Integration teilzunehmen, zu der hier vor Ort eingeladen worden war? Sie vertritt die CDU als Obfrau in diesem Bundestagsausschuss.

MdB Gerig hat einen regelmäßigen Newsletter über seine Arbeit versandt an die ihm bekannten Adressaten; dies ist ein erstes Mittel einer verbesserten Kommunikation.

Unsere Abgeordneten sind auch nur Menschen, die ein Leben zwischen Berlin – Heimat – Familie organisieren müssen. Das vergesse ich nicht. Aber mehr Kommunikation mit dem Wahlbürger halte ich für unabdingbar.

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