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Diakonie

64 223 Euro aus dem Landkreis

Jahresbilanz 2021 für „Brot für die Welt“ vorgelegt

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Main-Tauber-Kreis. Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 9 591 415 Euro Spenden und Kollekten in Württemberg erhalten. 64 223 Euro stammen aus dem Main-Tauber-Kreis.

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Das Gesamtergebnis liegt deutlich unter dem des Jahres 2020. „Wir danken allen Spenderinnen und Spender, die sich auch im vergangenen Jahr gemeinsam mit Brot für die Welt für die Menschen in ärmeren Ländern der Welt eingesetzt haben“, sagt Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, Landesstelle Brot für die Welt. „Pandemiebedingt haben im Jahr 2020 deutlich weniger Menschen die Weihnachtsgottesdienste besucht, daher mussten wir mit einem Rückgang der Kollekteneinnahmen rechnen. Doch die weiterhin hohe Spendenbereitschaft über das gesamte Jahr 2021 konnte den Rückgang der Kollekten etwas abfedern.“

Weniger Spenden als 2020

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 63,6 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Minus von 13,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2020: 76,8 Mio. Euro).

Das Ergebnis erklärt sich damit, dass in das Jahresergebnis 2021 die Kollekten aus den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten 2020 eingeflossen sind, die in vielen Bundesländern aufgrund derCorona-Pandemie abgesagt wurden. Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt auch 2021 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Drittmittel, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen für die weltweite Arbeit 321,2 Millionen Euro zur Verfügung, das waren 1,6 Millionen Euro weniger als 2020 (322,8 Mio. Euro).

646 Projekte neu bewilligt

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 646 Projekte neu bewilligt. Afrika (216 neue Projekte) und Asien (202 neue Projekte) waren die Schwerpunktregionen. Afrika steht mit 94,19 MillionenEuro auch an der Spitze der Bewilligungssumme. In den meisten neuen Projekten geht es um langfristige Hilfe gegen Hunger und Mangelernährung und die Stärkung der lokalen Zivilgesellschaft.

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