Landtagswahl - Wahlausschuss des Kreises billigte Bewerber 12 Parteien treten bei Landtagswahl an

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hvb
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Main-Tauber-Kreis. Der Kreiswahlausschuss tagte am Dienstag mit dem Ziel, die zwölf eingereichten Wahlvorschläge für die Landtagswahlen am 14. März zuzulassen. Der stellvertretende Kreiswahlleiter für den Wahlkreis 23, Erster Landesbeamter Christoph Schauder, stellte fest, dass dieser Ausschuss aus dem Vorsitzenden, Landrat Reinhard Frank, dessen Stellvertreter sowie sechs Beisitzern bestehe. Jeder Beisitzer habe einen Stellvertreter.

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Michael Haas, Schriftführer des Kreiswahlausschusses, berichtete von der Vorprüfung der Wahlvorschläge und verlas deren Eingang nach der Reihenfolge. Für die Alternative für Deutschland (AfD) geht Dr. Christina Baum ins Rennen um die Verlängerung ihres Landtagsmandats. AfD Ersatzbewerber ist Sebastian Fritsche. Erstkandidatin für die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) ist Monika Diez, Ersatzbewerberin Ute Göggelmann. Für Bündnis 90/Die Grünen bewirbt sich Dr. Leonhard Haaf für ein Landtagsmandat. Sein Ersatzbewerber ist Philipp Lutzmann.

Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat Jürgen Vossler nominiert, seine Ersatzbewerberin ist Carina Schmidt. Seinen Platz im Landtag verteidigen will Professor Dr. Wolfgang Reinhart für die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU). Als Ersatzbewerber wurde Andreas Lehr nominiert. Für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) tritt Anton Mattmüller an. Seine Ersatzbewerberin ist Anja Lotz.

Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – Die Partei tritt mit Saskia Streit als Erstbewerberin und Dominik Leuser als Ersatzbewerber zur Landtagswahl an. Für Die Linke kandidiert Robert Binder, als dessen Ersatzbewerberin Brigitte Garreis. Thorsten Kolberg bewirbt sich für die Klimaliste Baden-Württemberg, seine Ersatzbewerberin ist Stefanie Weißmann. Die Partei WIR2020 (W2020) schickt Tobias Romberg ins Rennen um ein Landtagsmandat. Sein Ersatzbewerber heißt Uwe Josef Michel.

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Für die Freien Wähler bewirbt sich Stefan Grimm für einen Sitz im Stuttgarter Landtag, sein Ersatzbewerber ist Stefan Kempf. Als zwölfte Gruppierung im Main-Tauber-Kreis steht die Basisdemokratische Partei Deutschlands (dieBasis) mit Anne Kruttschnitt zur Wahl. Ihre Ersatzbewerberin ist Susanne Janik.

Michael Haas erläuterte anschließend, dass nur die in den Wahlvorschlägen der jeweiligen Parteien genannten Vertrauensleute berechtigt seien, verbindliche Erklärungen zu ihrem Wahlvorschlag zu geben. Außerdem können nur sie bis Freitag, 22. Januar, 18 Uhr Beschwerde an den Landeswahlausschuss erheben, wenn der Wahlvorschlag ihrer Partei teilweise oder gänzlich zurückgewiesen wurde.

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Dies war bei der Sitzung am Dienstag nicht der Fall. Nachdem die formale Prüfung keine Mängel aufgewiesen hatte, wurden alle Wahlvorschläge einstimmig zugelassen. Zum Vergleich nannte Haas die Anzahl der zugelassenen Parteien und Gruppierungen bei vorherigen Landtagswahlen: 2006 waren es acht, 2011 zehn und 2016 elf, die sich im Main-Tauber-Kreis zur Wahl stellten. Für die Walen am 14. März würden 119 000 Stimmzettel gedruckt. 3500 zusätzlich erstellte, auf denen Geschlecht und Alter eingetragen werden und die an jeweils einem Wahlbüro in Assamstadt und Tauberbischofsheim ausgeteilt würden, dienten der repräsentativen Wahlstatistik des Statistischen Landesamts. Die Reihenfolge auf den Stimmzetteln ergibt sich aus dem landesweiten Ergebnis der letzten Landtagswahl. hvb