Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem externen Autor Benjamin Mont.

Interaktive Displaylösungen – High-Tech aus der Region

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Jürgen Eichner gründete VIA optronics im Jahr 2005. © via-optronics.com

Interaktive Displays und Touchscreens finden in vielen Bereichen des Lebens Anwendung. So liegt es auf der Hand, dass zahlreiche Branchen nach immer besseren Displaylösungen suchen. Ein Nürnberger Unternehmen bereitet mit seinen interaktiven Displaylösungen den Weg in die Zukunft und etabliert sich auf einem Markt mit Potential.

Ein globales Unternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg – das ist VIA optronics. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Unternehmen einen Namen als Anbieter von erweiterten Displaysystemen für verschiedene Branche gemacht. Damit bedient es unterschiedliche Endmärkte, auf denen vor allem eine überdurchschnittliche Funktionalität und Langlebigkeit der Geräte gefragt sind. Dank hochspezialisierter Technik kann VIA optronics solche Lösungen für Unternehmen auf der ganzen Welt anbieten. Zu den besonderen Technologien gehören eine hochsensible Sensor-Technik sowie das sogenannte Optical-Bonding, eine spezielle Klebetechnik für eine bessere Display-Performance. Zudem baut VIA optronics die Kapazitäten im Bereich der Integration von Kamerasystemen aus, wie sie beispielsweise für Autos genutzt werden.

Optical-Bonding und weitere modernste Displaytechnologien

Moderne Displaylösungen sind hochtechnisiert und müssen dabei besondere Herausforderungen meistern. So müssen sie unter verschiedenen Rahmenbedingungen, bei Temperaturschwankungen, Staub, Stößen oder Vibrationen und bei Feuchtigkeit gleichermaßen einsatzfähig bleiben. Zudem spielt die Lesbarkeit des Displays eine entscheidende Rolle. Inhalte müssen aus verschiedenen Winkeln und bei unterschiedlichem Lichteinfall gut lesbar bleiben.

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Das Optical-Bonding ist eines der Verfahren der Wahl, um diese Herausforderung zu meistern. Beim Optical-Bonding handelt es sich um eine spezielle Klebetechnologie, mit der Display-Komponenten auf hochwertige Weise verbunden werden können, was zu einer verbesserten, unter anderem für den Außenbereich geeigneten Displayleistung, führt. So bleiben Displays beispielsweise unter schwierigen Bedingungen wie direktem Sonnenlicht besser lesbar. Um dieses Ergebnis zu erreichen, werden spezielle transparente Klebstoffe verwendet. VIA optronics setzt hier ein eigens entwickeltes, patentiertes Optical-Bonding-Verfahren ein.

Automobilindustrie als wichtiger Kunde

Durch das besondere Klebeverfahren des Optical-Bondings werden die Displays robust und verfügen zugleich über eine erhöhte Sensitivität. So sind die mit dem Optical-Bonding-Verfahren hergestellten Displays vor allem im Bereich der Automobilindustrie stark gefragt. Denn hier kommt es auf Qualität und Konnektivität an, ebenso wie auf ganzheitliche Lösungen, die an verschiedene Bedingungen angeglichen werden können. Und da sich die Automobilindustrie verstärkt auf autonomes und elektrisches Fahren konzentriert, werden hochtechnisierte Displaylösungen eine immer wichtigere Rolle spielen. Dafür braucht es verlässliche Entwickler und Produzenten, denn es geht nicht zuletzt um die Sicherheit im Straßenverkehr. VIA optronics arbeitet in diesem Sinne mit verschiedenen namhaften Autoherstellern zusammen.

Erfahrung und Expertise

VIA optronics hat neben dem Hauptsitz in Nürnberg weitere Standorte in China, Japan und darüber hinaus ein Forschungs- und Entwicklungszentrum auf den Philippinen. Damit platziert sich VIA optronics als Unternehmen, das auf Internationalität setzt und mit Experten überall auf der Welt zusammenarbeitet. Dieses Expertenwissen und die Erfahrungen eines starken Netzwerks werden genutzt, um die Display-Technologie immer weiter voranzubringen. Auf diese Weise entstanden effiziente Prozessabläufe und außergewöhnliche technische Innovationen. So errang VIA optronics eine Führungsposition unter den Komplettanbietern für interaktive Displaysysteme (IDS). Dies ist eine hervorragende Ausgangslage für weiteres Wachstum – auch in der Region. VIA optronics konnte erst kürzlich eine neue Produktionsstraße im Nürnberger Werk einweihen. Hier werden Einzelelemente für einen US-amerikanischen Hersteller von Elektrofahrzeugen gefertigt.

Um am Zahn der Zeit zu bleiben, setzt das Unternehmen nicht nur auf erfahrene Mitarbeiter, sondern auch auf die Ausbildung des Nachwuchses. Personal und Ausbildung gehören zu den beiden wichtigsten Erfolgsfaktoren für VIA optronics. Dies ist besonders wichtig, da die Mitarbeiter mit komplexen Prozessen kompetent umgehen müssen.

Ein Nürnberger Unternehmen an der Wall Street

Bereits für das Jahr 2019 spekulierten Experten auf einen Börsengang von VIA optronics. Im September 2020 wagte das Unternehmen dann mitten im ersten Jahr der Corona-Pandemie diesen wichtigen Schritt. Ganz im Sinne der Internationalisierung gelang der Börsengang an der NYSE. Auf diese Weise konnte der Display-Hersteller knapp 94 Millionen US-Dollar einnehmen. Geld, das in neue Entwicklungen, in Forschung und Produkte fließen kann. Ein wichtiger Schritt, um Kunden und Auftraggebern immer neue Innovationen bieten zu können.