„Love-Scamming“ - Von Internetbekanntschaft getäuscht Mann überweist zehntausende Euro

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Nach dem Aufdecken eines drastischen Falls des sogenannten Love-Scammings hat die unterfränkische Polizei vor dem leichtgläubigen Versenden von Geld an unbekannte Internetbekanntschaften gewarnt. © dpa

Würzburg. Ein 62-Jähriger ist von einer Internetbekanntschaft getäuscht worden und hat ihr mehrere zehntausend Euro überwiesen.

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Wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilt, war der Mann schon im Oktober auf die unbekannte Täterin hereingefallen. Sie hatte zuvor über das Internet Kontakt zu dem Mann aus dem Landkreis Würzburg aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen hat die Würzburger Kriminalpolizei übernommen.

Gezielt Kontakt aufgenommen

Über eine Online-Plattform hatte die Betrügerin offenbar gezielt den Kontakt zu dem 62 Jahre alten Mann aufgenommen. Nachdem sich eine vermeintliche Beziehung zwischen den beiden entwickelt hatte, bat sie den Geschädigten mehrmals um Geld.

Der 62-Jährige überwies schließlich insgesamt mehrere zehntausend Euro an die Unbekannte. Erst bei der letzten Überweisung wurde eine Bankangestellte stutzig und verständigte umgehend die Polizei. Erst in diesem Moment realisierte der 62-Jährige, Opfer eines Betrugs geworden zu sein.

Kripo ermittelt

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Die weiteren Ermittlungen werden nun durch die Würzburger Kriminalpolizei geführt. Die unterfränkische Polizei nimmt die Tat zum Anlass, erneut vor dem Phänomen „Love Scamming“ zu warnen: Demnach schreiben die Täter gezielt alleinstehende Personen über das Internet an, um diese später um Geldsummen zu betrügen. Die Unbekannten geben meist vor, sich im Ausland aufzuhalten und dort beispielsweise als Soldaten oder Ärzte tätig zu sein.

Sobald man aufgefordert wird, Geld zu überweisen oder zu übergeben, sollten man hellhörig werden und keinesfalls Geldzahlungen leisten. Wenn man den Verdacht hegt, der angebliche Partner könnte es nicht nur auf Liebe, sondern auf die Ersparnisse abgesehen haben, sollte man unbedingt Kontakt zur Polizei aufnehmen.