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Bürgermeisterwahl - Die FN sammelten Stimmen zur Wiederwahl von Marcus Wessels / Der neue und alte Bürgermeister freut sich auf die zweite Amtsperiode und über den Wahlausgang

Wittighausen: Gemeinde hat sich enorm weiter entwickelt

Bei den Vereinen und Institutionen sowie der Verwaltung in Wittighausen herrscht große Zufriedenheit ob der Wiederwahl von Marcus Wessels zum Bürgermeister.

Von 
Peter D. Wagner
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Auch Landrat Christoph Schauder (Zweiter von links) gratulierte Marcus Wessels zum Wahlergebnis. © Peter D. Wagner

Wittighausen. Eigentlich schien das Rennen bereits im Vorfeld gelaufen und seine Wiederwahl nur mehr reine Formsache zu sein, da der derzeitige Amtsinhaber Marcus Wessels als einziger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Wittighausen verblieben war. Dennoch herrschte bei ihm nebst seiner Familie und den im Sitzungssaal oder vor dem Rathaus anwesenden Besuchern am frühen Sonntagabend sichtliche Spannung, schließlich ging es darum, sowohl wie viele der 1379 wahlberechtigten Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht hatten als auch wie viele der abgegebenen Stimmen auf den amtierenden Bürgermeister und Alleinkandidaten entfielen.

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Dementsprechend war vor allem Marcus Wessels gemeinsam mit seiner Frau Sonja und seinen beiden Kindern große Erleichterung und Freude förmlich anzusehen, als der stellvertretende Vorsitzende des Wahlausschusses, Herbert Reinhard, auf dem Platz „Am Plan“ vor dem Rathaus das Wahlergebnis der Öffentlichkeit bekanntgab (wir berichteten)

Nach Bekanntgabe des Ergebnisses nahm Marcus Wessels entsprechend zufrieden und strahlend die Gratulationen unter anderem von Landrat Christoph Schauder, seinen anwesenden Bürgermeisterkollegen Joachim Markert (Stadt Grünsfeld), Ottmar Dürr und Johannes Leibold (Gemeinden Werbach und Großrinderfeld) sowie zahlreicher Bürger entgegen.

Eine Wahlbeteiligung von annähernd 50 Prozent nannte Schauder angesichts lediglich eines Kandidaten und noch dazu bei derzeitiger Pandemielage „alles andere als selbstverständlich“. Dies zeige ebenso einen großen Vertrauensbeweis wie die von Wessels erzielten fast 90 Prozent. Gleichzeitig seien es Belege sowohl für die ausgezeichnete Arbeit, die dieser in den vergangenen acht Jahren geleistet habe, als auch, dass das Miteinander im Gemeinderat intakt sei.

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„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Marucs Wessels“, beteuerte der Landrat. Heutzutage sei es nicht selbstverständlich, sondern mit vielen Entbehrungen verbunden, sich für das Amt eines Rathauschefs zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus seien Kommunalpolitiker mittlerweile häufig beträchtlichen Anfeindungen ausgesetzt, gab Schauder zu bedenken.

„Ich denke, wir lagen mit unserer Entscheidung vor acht Jahren nicht sonderlich falsch, erstmalig in der Geschichte der Gemeinde Wittighausen einen ‚Reigschmeckten’ zum Bürgermeister zu wählen, was durch die Tatsache gestärkt wurde, dass sich diesmal niemand traute, gegen ihn zu kandieren“, meinte Herbert Reinhard im Namen der örtlichen Vereine und Institutionen inklusive der Freiwilligen Feuerwehr. „Unsere Gemeinde hat sich unter deiner Führung enorm weiterentwickelt, wir hoffen, dass es sich in acht Jahren wieder lohnt, eine Fortsetzung zu schreiben“, äußerte Reinhard, während er Marcus Wessels als Geschenk einen exklusiven Bildband mit einer Dokumentation der vergangenen acht Jahre überreichte. „Wir Institutionen und Vereine freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit und reichen die Hand für ein gemeinsames Handeln und Wirken zum Wohle unserer Gemeinde“.

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Stellvertretend für das Mitarbeiterteam gratulierte Timo Arnold, seit 1. Oktober Kämmerer und Hauptamtsleiter der Gemeinde Wittighausen, dem alten und neuen Bürgermeister, der eine erstaunlich vielfältige berufliche Vita aufweisen könne und die ihm zudem in seinem Amt als Bürgermeister zu Gute komme.

„Marcus Wessels ist sehr hemdsärmelig, offen und direkt, packt die Dinge gerne selbst an ohne zu delegieren, und seine Tür steht jederzeit für unsere Belange und die Belange der Wittighäuser Bürger offen“, charakterisierte Arnold den Rathauschef. Dadurch bestehe ein sehr gutes und effektives Arbeitsklima in der Gemeindeverwaltung.

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Ihm wäre freilich noch lieber gewesen, genauso wie nach seiner erstmaligen Wahl zum Bürgermeister auch diesmal wieder zu einem Empfang bei sich zuhause einladen und gemeinsam feiern zu können, dies sei jedoch aufgrund der momentanen Coronasituation weder vertretbar noch wirklich möglich gewesen, bedauerte Wessels in seinem Dankeswort. Allerdings kündigte er an, anstelle dessen aufgerundet 500 Euro für das Projekt „Öffentlich zugängliche Defibrillatoren in Unterwittighausen und in den weiteren Ortsteilen“ zu spenden, nachdem er versprochen habe, für jedes Prozent Wahlbeteiligung jeweils zehn Euro für dieses ambitionierte Vorhaben zu stiften.

„Wenn nur ein Kandidat auf dem Wahlzettel steht, ist es nicht leicht, die Bürger zum Wählen zu motivieren. Wenn dann noch eine Pandemie dazu kommt, erst recht nicht. Daher ist die Wahlbeteiligung und natürlich das Ergebnis aus meiner Sicht ein tolles Ergebnis sowie eine solide Grundlage für die Arbeit der kommenden acht Jahre, auf die er sich sehr freue“, bekräftigte der aktuelle und zugleich auch zukünftige Amtsinhaber.

„Der Bürgermeister ist jedoch kein Einzelkämpfer“, hob er mit einem Dank an den Gemeinderat die Arbeit der vergangenen Jahre hervor. „Wir haben viele Projekte gestemmt, konnten vortrefflich streiten und uns vor allem anschließend immer wieder in die Augen schauen – so funktioniert Demokratie“, berichtete Wessels. „Ich habe mit den Kollegen vom Rathaus, Bauhof, Kläranlage und Wald ein sehr kompetentes, motiviertes und humorvolles Team an meiner Seite. Ich weiß die großen Leistungen dankbar wertzuschätzen“, betonte Wessels. Ohne dieses Team hätten wir diese vielen Projekte niemals realisieren können. Nicht zuletzt bedankte er sich auch bei seiner Frau Sonja sowie den beiden Kindern Jonna und Nils für deren Unterstützung und Rückhalt bei seiner Arbeit als Bürgermeister.

Stimmungsvoll umrahmt wurde die Feststunde von einem Gemeinschaftsorchester der Musikkapelle Vilchband und der Wittighäuser Musikanten unter Leitung von Thomas Landwehr.

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