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Entscheidung wohl gefallen - Areal in Nachbarschaft des Wittighäuser Sportplatzes ausgeguckt

Standort für Naturkindergarten gefunden

Von 
Peter D. Wagner
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Das Areal für die vorgesehene Wald- und Naturkindergartengruppe oberhalb des Sportplatzes in Unterwittighausen. © Peter D. Wagner

Nach mehreren Varian-tenabwägungen scheint ein Standort für die geplante Wald- und Naturkindergartengruppe in Unterwittighausen gefunden zu sein.

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Wittighausen. Es handelt sich hierbei um eine Wiese oberhalb des Sportplatzes des SV Wittighausen. In deren rückwärtigen Bereich soll der Unterkunfts- und Versorgungswagen aufgestellt werden.

In seiner öffentlichen Sitzung im März hatte sich der Wittighausener Gemeinderat einstimmig für die Einrichtung einer Natur- und Waldkindergartengruppe in Unterwittighausen sowie das Einleiten notwendiger Schritte ausgesprochen. Zudem bewilligte das Ratsgremium im Mai die Anschaffung eines passend ausgebauten Zirkuswagens, Bauwagens oder eines ähnlichen Wagons für die Installation einer entsprechenden Außengruppe des Katholischen Kindergartens „Allerheiligen“ (wir berichteten).

Mandat erteilt

Einhergehend mit dem Beschluss für die Anschaffung eines Unterkunftswagens für die geplante Naturkindergartengruppe, erteilte der Gemeinderat an die Verwaltung das Mandat, nach Einholung und Vergleich mehrerer Angebote einen entsprechenden Auftrag an das kostengünstigste Unternehmen bis zu einem limitierten Maximalbetrag in Höhe von 115 000 Euro zu vergeben. Inzwischen wurde ein entsprechendes Modell bei einer Wagen-Manufaktur in Üttingen (Landkreis Würzburg) bestellt.

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Dabei handelt es sich um einen nahezu baugleichen Wagon dieses Spezialherstellers wie im Wald- und Naturkindergarten der Stadt Lauda-Königshofen.

Kontroverse Diskussionen gab es im Gemeinderat jedoch hinsichtlich zweier Standortalternativen aufgrund womöglich nicht ausreichender Verkehrssicherheit. In seiner jüngsten Sitzung entschied sich das Gremium für eine andere Standortvariante, nämlich oberhalb des Sportplatzes in Unterwittighausen. Zwar ist die Planung identisch zu dem Bauantrag in der Juni-Sitzung für das beschlossene Vorhaben, allerdings wurde nach vorherigen Aussagen des Bauamtes des Main-Tauber-Kreises aufgrund des Standortwechsels ein erneuter Bauantrag im vereinfachten Verfahren für die Aufstellung dieses Wagens mit überdachter Terrasse auf dem noch zu erwerbenden Grundstück notwendig.

Gleichzeitig mit Erteilung eines entsprechenden Beschlusses durch den Rat ergingen an die Gemeindeverwaltung die Vollmacht und der Auftrag zum Kauf dieses benötigten Areals.

Für den Naturkindergarten ist andererseits eine Notunterkunft beispielsweise bei Extremwetterlagen vorzuhalten. Hierfür ist ein kleines Gebäude auf dem Spielplatz des Kindergartens „Allerheiligen“ vorgesehen. Für die erforderlichen und vorzunehmenden baulichen Veränderungen musste eine Nutzungsänderung beantragt werden, da dieses Gebäude bislang nur als Gerätehaus genehmigt ist. Auch dafür fasste der Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss.

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Kosten gering halten

In vorheriger Diskussion forderten die Ratsherren Martin Pruszydlo und Herbert Reinhard, den Standort des Unterkunftswagens auf dem vorgesehenen Areal näher zum Sportplatzgelände zu platzieren, um die Versorgungsleitungen möglichst kurz und damit die verbundenen Kosten gering zu halten. Allerdings biete sich der hintere Teil eher an, insbesondere weil er flacher und sonniger sei, entgegnete Bürgermeister Marcus Wessels.

„Das Sportheim wäre mir auch lieber gewesen“, antwortete er auf eine weitere Anfrage Pruszydlos, weshalb nicht das Sportheim des SV Wittighausen als Notunterkunft für die Waldkindergartengruppe genutzt werden könne. Dort seien die sanitären Anlagen jedoch nicht kindgerecht, so dass das Landratsamt und die betreuende Stelle des Trägers deshalb keine Zustimmung gegeben hätten, erklärte der Bürgermeister.

Wenige Tausend Euro

Er rechne seinen Angaben nach mit Umbaukosten für das bisherige Gerätehaus von nur wenigen Tausend Euro, da lediglich die Anschaffung eines Teppichbodens und einer Elektroheizung wesentlich zu Buche schlagen würden sowie der gemeindliche Bauhof viele der erforderlichen Arbeiten in Eigenleistung erbringen könne. Außerdem wies Wessels daraufhin, dass darüber hinaus bei Bedarf auch die örtlichen Gruppen der Kindertagesstätte dieses Häuschen zusätzlich nutzen könnten, sofern es nicht gleichzeitig von der Waldkindergartengruppe benötigt werde.

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