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Alle vier Ortsteile sollen profitieren - Verwaltung hofft auf eine Förderzusage für die geplante Maßnahme

Sirenenanlagen im Gemeindegebiet Wittighausen sollen modernisiert werden

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Die Sirenenanlage auf dem Alten Rathaus in Unterwittighausen. © Peter D. Wagner

Wittighausen. Einstimmig hat sich der Gemeinderat für eine Erneuerung der Sirenenanlagen in den vier Ortsteilen ausgesprochen, sofern eine Förderzusage erfolgen sollte.

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Über den Bund hat das Land Baden-Württemberg eine Förderrichtlinie für Sirenenanlagen aufgelegt. Hintergrund sind besonders die katastrophalen Ereignisse bei den diesjährigen Hochwasserkatastrophen unter anderem im Ahrtal, welche deutlich vor Augen geführt haben, dass solche Begebenheiten immer und überall auftreten könnten. Zwar sei der Betrieb, die Wartung und gegebenenfalls Instandsetzung von Sirenen laut Auskunft des zuständigen Landesministeriums aus den kommunalen Haushaltsmitteln zu finanzieren, neben lokalen Warnmitteln könnten jedoch auch Kommunen das Modulare Warnsystem „MoWaS“ für die Bevölkerung nutzen. Außerdem stelle der Bund bis 2022 bis zu 88 Millionen Euro, davon rund 11,2 Millionen Euro an das Land Baden-Württemberg, zur Förderung der Sireneninfrastruktur und zur Einbindung von Sirenen in „MoWaS“ bereit.

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„Leistungsstarke elektronische Sirenen mit der Möglichkeit, Durchsagen zu tätigen, können in Notfällen Leben retten“, hob Bürgermeister Marcus Wessels hervor. Dabei gehe es nicht nur um Hochwasserereignisse, es könne so auch vor den Folgen anderer Extremwetterlagen oder von Gefahrgutunfällen effektiv gewarnt werden. „Diese Sirenen stellen eine sinnvolle Ergänzung zu den bekannten Warn-Apps dar, zumal sie mit Akkus ausgestattet sind und daher auch bei Stromausfall und Mobilfunknetzausfall zuverlässig warnen können“, unterstrich er.

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Das Angebot für die Erneuerung von vier neuen Sirenen inklusive Montage von der Firma Sirenenbau und Alarmierungssysteme Fischer aus Freudenberg, die derzeit einen Wartungsvertrag für die bestehenden Sirenenanlagen in Wittighausen hat, beläuft sich auf rund 50 000 Euro brutto. Bei einer Förderung würde es sich um einen Festbetrag handeln. Für Dachsirenen inklusive Steuergerät wären fast 11 000 Euro pro Gerät möglich in Unterwittighausen, Vilchband und Poppenhausen, für eine Mastsirene in Oberwittighausen etwa 17 500 Euro. Rechnerisch wäre also eine 100-prozentige Förderung denkbar. Aufgrund des Endes der Antragsfrist wurde bereits ein Förderantrag gestellt.

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Allerdings folgte der Gemeinderat ebenso einhellig einer Empfehlung sowohl der Verwaltung als auch des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Wittighausen, Herbert Reinhard, eine Förderzusage zur Erneuerung der Sirenen abzuwarten und einen entsprechenden Auftrag tatsächlich zu vergeben.

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