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Leserbrief - Zu „24-Tonner verboten, 32-Tonner erlaubt“ (FN, 13. August) Beschränkung für alle oder keinen

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Als ich den Bericht über die Freigabe der Tonnagebeschränkung für die Brücke über den Wittigbach von 24 Tonnen auf 32 Tonnen durch Ausnahmegenehmigungen durch die gleichen Behörde des Landratsamts Tauberbischofsheim für zwei Kalksteinbetriebe gelesen habe, dachte ich zuerst, steht schon wieder der 1. April an? Nein, es ist Realität!

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Da ich fast täglich, meist mit dem Fahrrad die Brücke überquere, ist es sehr angenehm, dass mir keines von diesen Schwerlastverkehr-Monstern entgegen kommt beziehungsweise in der Enge überholt.

Das Tonnagebeschränkungsschild 24 Tonnen steht etwa ein Jahr – trotz Einwände vieler Bürger und der Gemeindeverwaltung – beidseitig vor der Brücke, verordnet durch das Landratsamt Tauberbischofsheim, Bereich Straßenbau. Es gab viel Ärger unter der Bevölkerung, da die Brücke unter anderem landwirtschaftlich, gewerblich und kommunal von ortsansässigen Gewerbetreibenden, Landwirten, Müllabfuhr, Feuerwehr benutzt wird.

Warum wurde die Bevölkerung über die Möglichkeit der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nicht informiert?

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Warum müssen finanzkräftige Steinwerksbesitzer durch ein freundliches Gutachten beweisen, dass ein vom Straßenbauamt beauftragtes Gutachten, welches die Tonnagebeschränkung der Brücke auf 24 Tonnen festlegt, wirkungslos ist? Man kennt in unserer Gegend die Vorgehensweise der Steinindustrie, wie sie zu ihren Zielen kommt (Oberwittighausen, Bütthard)! Die Bevölkerung wird vor vollendeten Tatsachen gestellt.

Wer kontrolliert und überprüft das Gesamtgewicht dieses speziellen Schwerlastverkehrs? Das ganze Vorgehen auf dem Landratsamt dazu hat für mich ein „Gschmäckle“.

Man kann in dem Bericht leicht zu der Überzeugung kommen, dass die Tonnageänderung durch das Landratsamt von 24 auf 32 Tonnen sehr seltsam erscheint.

Nach dem Motto „Geld frist Hirn“ werden bestehende Verordnungen und Gesetze kurzfristig außer Kraft gesetzt, wenn durch Ersatzgutachten den zahlungskräftigen Nutzern durch die Hintertür eine Sondergenehmigung ausgestellt wird.

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Entweder die Brücke ist so beschädigt, dass eine Tonnagebeschränkung von 24 Tonnen für alle erforderlich ist, oder sie ist es nicht, und alle Verkehrsteilnehmer können ohne Beschränkung wieder über die Brücke fahren.

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