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Leserbrief - Zu „Fahren bald S-Bahnen durch die Region?“ (Fränkische Nachrichten, 10. Januar) Zweiteilung bringt „gebrochene Verkehre“

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In jüngster Zeit wird in mehreren Pressemeldungen über die Weiterentwicklung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Main-Tauber-Kreis und den angrenzenden Regionen berichtet. Erwähnt werden Vorhaben auf der Frankenbahn, Maintal- und Tauberbahn.

Auslöser dieser Berichte ist unter anderem die Ankündigung des Bundes, die Regionalisierungsmittel für den SPNV zu erhöhen. Alle diese Vorhaben für den Schienenverkehr sind zu begrüßen, da sie die öffentliche Mobilität verbessern und den CO2 Ausstoß verringern. Mit Nachdruck ist deshalb aus der Region zu fordern, dass es nicht nur bei den Überlegungen und den angekündigten Machbarkeitsstudien sowie auf der Frankenbahn beim laufenden Probebetrieb bleibt. Es muss auch zur Umsetzung oder zum Dauerbetrieb kommen.

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In den Fränkischen Nachrichten vom 10. Januar wird über ein angedachtes S-Bahnnetz in Mainfranken mit Würzburg berichtet. Dieses S-Bahnkonzept erfordert die Elektrifizierung der Schienenstrecken. Positive Auswirkungen dieser Überlegung sollen sich hierbei auch im Main-Tauber-Kreis ergeben.

Es stimmt mich allerdings nachdenklich, dass bei dieser Weiterentwicklung nur der Tauberbahnabschnitt von Tauberbischofsheim bis nach Bad Mergentheim elektrifiziert werden soll. In den nicht angesprochenen Abschnitten sollen Akku-betriebene Züge eingesetzt werden.

Diese zweigeteilte Entwicklung in E- und Akku- Züge bringt gebrochene Verkehre und birgt deshalb die Gefahr in sich, dass die Streckenabschnitte von Tauberbischofsheim über Wertheim nach Miltenberg sowie von Bad Mergentheim nach Crailsheim von der allgemeinen Entwicklung, besonders von der Vertaktung abgehängt werden.

Es sollte deshalb von allen für den SPNV in Verantwortung stehenden Personen auf Landes-, Kreis- und kommunaler Ebene stets auf die ganzheitliche Entwicklung, sprich Elektrifizierung und Taktverdichtung der Tauber- und Maintalbahn, geachtet werden.

Dies betrifft ganz entscheidend die Interessenslage der Großen Kreisstadt Wertheim und der weiteren Kommunen an der Tauber- und Maintalbahn.

Jochen Müssig, Wertheim

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