AdUnit Billboard
Ortschaftsrat - Ablehnung des Antrags für Freiflächenphotovoltaikanlagen begründet

Wunschliste für Reicholzheim erstellt

Von 
bdg
Lesedauer: 

Reicholzheim. Die Weiterentwicklung des Dorfs war zentrales Thema der Ortschaftsratssitzung am Montag im Gemeindezentrum Reicholzheim.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Einstimmig wurden die Haushaltsmittelanforderungen für 2023 beschlossen. Auf dem ersten Platz steht die Erweiterung des Urnengrabfelds mit Einzelrasenurnen- und Rasenurnengräbern auf dem Friedhof. An zweiter Stelle folgt eine Schotterfläche als Parkmöglichkeit im Stichelweg im Bereich des Kindergartens. Den dort gibt es aktuell nicht ausreichend Parkflächen für die Fachkräfte. Auf dem dritten Rang setzten die Räte den Grunderwerb und die Planung für die Erweiterung des Holzlagerplatzes beim Funkturm.

Im Reicholzheimer Ortschaftsrat notiert

Die Winzer Konrad Schlör und Florian Ehrlenbach stellen die Idee eines Wasserrückhaltebeckens im Bereich unterhalb der Weinberge vor. Dieses könnte das Wasser der Wegfläche der Weinberge sammeln. Dadurch würde dieses nicht weiter ins Ort fließen, was die dortigen Abwasserkanäle entlastet. Weiterhin könnte das gesammelte Wasser wieder zur Bewässerung im Weinberg benutzt werden und es müsste kein kostbares Trinkwasser verwendet werden. Sturm sagte die Prüfung des Vorschlags zu.

Weiterhin kritisieren die beiden das Durchfahren von Autos durch den Weinberg. Dies sei gefährlich bei diversen Arbeiten, wenn man aus den Rebzeilen mit seinem Traktor fahre und die Sicht durch Blätter sowieso eingeschränkt sei.

Weiter wurde in der Sitzung darauf hingewiesen das am Fröschgraben links wie rechts die Verdolung wegbreche, dies stelle eine Gefahr dar.

Der Ortschaftsrat hatte außerdem im Umlauf sowie der aktuellen Sitzung mehreren privaten Bauanträgen zugestimmt. bdg

Für den Bereich oben am Satzenberg beantragte man die Aufstellung einer Recyclingparkbank als Ersatz für die sich dort befindliche marode Holzbank. Auf den fünften Platz der Anforderungsliste setzte das Gremium die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im unteren Bereich der Straße „Am Felder“. Die bisherigen Überspannleuchten sollen ersetzt werden, da diese nicht ausreichen. Ziel der Maßnahme ist eine bessere Ausleuchtung des Bereichs. Auf Rang sechs folgt die Asphaltierung des bisher geschotterten Verbindungswegs neben dem Bahngleis zwischen Bahnübergang und Gewerbegebiet, auf Platz sieben die Ersatzasphaltierung des Feldwegs „Erbswiesenweg“ Richtung Weinberg „First“. Das betroffene Stück ist rund 300 Meter lang.

Mehr zum Thema

Ortschaftsratssitzung

Waldenhausen will seine Ortsrufanlage behalten

Veröffentlicht
Von
bdg
Mehr erfahren
Ortschaftsrat Bettingen

Jugendraum unter neuer Leitung

Veröffentlicht
Von
Birger-Daniel Grein
Mehr erfahren
Gemeinderat Ravenstein tagte

Schächte werden repariert

Veröffentlicht
Von
F
Mehr erfahren

Die Sanierung der Satzenbergstraße, Scheffelstraße und der Straße „Zum Ottersberg“ landete auf Platz acht gefolgt von mehreren Informationstafeltafeln für Wanderer und Fahrradfahrer zur Tourismusförderung an wichtigen Punkten in und um die Ortschaft. Auf Platz zehn der Liste landete die Sanierung der Sanitäranlagen und des Eingangsbereichs der evangelischen Kirche im Gemeindezentrum.

Von der Stadtverwaltung eingestellt sind zudem Geldmittel für zwei neue Feuerwehrfahrzeuge, ein Mannschaftstransportwagen (MTW) und ein Mittleres Löschfahrzeugs (MLF), sowie Reparatur des Dachs der Leichenhalle.

Ortsvorsteher Sebastian Sturm informierte über eine Stellungnahme des Ortschaftsrats zum Antrag der Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Freiflächenphotovoltaikanlagen auf „für die Landwirtschaft benachteiligten Flächen“. Den Antrag hatte der Ortschaftsrat abgelehnt. Die Nutzung dieser Flächen für solche Anlagen stelle ein Eingriff in die Natur dar. In Zeiten von Krieg und immer knapper werdenden Rohstoffen sollte man sich solche Flächen nicht verbauen. „Des Weiteren spielen oftmals die langen Wege der Trassenführungen eine wichtige Rolle und führen zum K. o. der Anlage“, so Sturm. Photovoltaikanlagen im Grünzug des Regionalplans seien generell abzulehnen. „Die Politik sollte PV-Anlagen auf Dächern subventionieren und nicht auf landwirtschaftlichen Freiflächen.“ Wertheim habe als Stadt genug Flächen für alternative Energien ausgewiesen und sollte hier zurückhaltender agieren, war sich das Gremium einig. bdg

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1